Aktion Barrierefreies Bad (ABB)

16.02.2015

Die von der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) und dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) getragene Initiative präsentiert neue Ausstattungslösungen für Bäder, von Eigentümern, Vermietern und Mietern nutzbar sind.

Der 3D-Badplaner ermöglicht die barrierefreie, altersgerechte Badplanung.  FOTO: VDS/Shutterstock/ C.Pankin
Der 3D-Badplaner ermöglicht die barrierefreie, altersgerechte Badplanung. FOTO: VDS/Shutterstock/ Constantine Pankin

Der demografische Wandel macht es immer erforderlicher, vorausschauend zu bauen. wenn es um die Wohnumgebung geht, sollte man so planen, dass die eigenen vier Wände allen Lebensumständen anpassbar sind – mit möglichst kurzer Bauzeit und geringen Kosten.

Schwellenloser Hauseingang, reichlich Bewegungsraum in wichtigen Wohnbereichen und Tür-Durchgangsbreiten von mindestens 90 cm bereiten auf viele Eventualitäten und das Alter vor. Vor allem aber die barrierefreie Gestaltung des Badezimmers ist ein ganz großer Schritt zu einem lange selbstbestimmten Leben. Darauf verweist die Aktion Barrierefreies Bad (ABB).

Zudem rät die unter der Schirmherrschaft von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks stehende Initiative auf ihrer Homepage www.aktion-barrierefreies-bad.de, ein Raumkonzept ins Auge zu fassen, das bei Bedarf barrierefreies Wohnen ermöglicht.

Auch die Ausführung von Wänden entscheide darüber, ob diese später den durch Haltegriff und Duschsitz erzeugten Extra-Lasten trotzen könne. Beimn Entwurf der Elektroinstallation ist Vorsorglichkeit ebenfalls möcglich. Eine Leerverrohrung schlage sich in den Baukosten kaum nieder. Sie bereite jedoch jedes Bad auf die künftige Nutzung von Dusch-WC, Nachtlicht, Notruf oder intelligenten Steuerungssystemen vor.

Zu den wichtigen vorausschauenden Vorkehrungen zählen die ABB-Experten ferner eine individuell anpassbare WC-Montagehöhe und ein flaches Waschbecken, vor dem man sich auch im Sitzen waschen könne. Modelle, die bis zu einer Höhe von 70 cm unterfahrbar seien und über einen Unterputz- bzw. sehr flachen Aufputz-Siphon verfügten, eigneten sich sogar für Menschen im Rollstuhl.

Außerdem fest berücksichtigt werden sollten 90 cm x 90 cm große, bodenebene Duschflächen, rutschhemmende Bodenbeläge, Lichtschalter in bequem erreichbaren Höhen von 80 cm bis 110 cm sowie eine gute Ausleuchtung und kontrastreiche Farben.

Im Internet können Sie mit dem von der Aktion Barrierefreies Bad geförderten „Online 3D-Badplaner“ die altersgerechte Gestaltung Ihres Bades vom Grundriss bis zur dreidimensionalen Einrichtung kostenlos und ohne Installation durchspielen.

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