Ausstellung: Zehn Thesen zum Wohnen

02.11.2016

Das Deutsche Architekturzentrum Berlin zeigt noch bis zum 22. Januar 2017 die Ausstellung zur Zukunft des Wohnens in Deutschland. Ihr Titel: „Neue Standards – Zehn Thesen zum Wohnen“. Zehn ArchitektInnen verbinden hier ihre individuellen Erfahrungen beim Wohnungsbau mit Ideen für eine neue Wohnzukunft.

Wie wollen wir in Zukunft wohnen? FOTO: PIXABAY/PIRO4D

Was jeder allernorts beobachten kann, ist Thema der Ausstellung: Die Verdichtung des städtischen Raums, Wohnungsbau und modernes Wohnen als Herausforderung sowie die Teilhabe der Menschen am Werden ihrer Stadt: Wie werden wir in Zukunft wohnen?

Die „Neuen Standards“, die sich von den quantitativen Standardvorgaben im Wohnen lösen, laden zum Nachdenken ein. Die Anforderungen im Wohnen sind ein Ausgangspunkt für den zu führenden Diskurs über Qualitäten im Wohnen.

Die Eckpunkte der Ausstellung im Detail:
I. Stadt verhandeln – Matthew Griffin
II. Dichte als Möglichkeit – Tim Heide/Verena von Beckerath
III. Wohnraum individuell ausbauen – Henri Praeger/Jana Richter
IV. Monotonie ist Qualität – Matthias Rottmann
V. Respekt vor dem Unspektakulären – Antje Osterwold/Matthias Schmidt
VI. Das Unterschiedliche im Nebeneinander – Gudrun Sack
VII. Wer teilt, hat mehr – Anne Kaestle
VIII. Denke nicht in Korridoren! – Sabine Pollak
IX. Gnadenlos Privat – Rainer Hofmann
X. Re-Standard – Muck Petzet

Die Ausstellung ist ein Plädoyer für einen Perspektivwechsel, der sich von Standardvorgaben löst und einen Diskurs über die Qualitäten des Wohnens eröffnet.

Die Ausstellung „Neue Standards – Zehn Thesen zum Wohnen“ läuft seit dem 28. Oktober 2016 noch bis zum 22. Januar 2017 (mittwochs bis sonntags, 15 bis 20 Uhr) im Deutschen Architekturzentrum DAZ, Köpenicker Str. 48/49, 2. Hof, 10179 Berlin-Mitte.

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