Gebäude
Nicht immer geht´s um gute Werte
Baubegleitender Luftdichtheitstest ist ratsam
Baufamilien, denen eine einwandfreie Bauausführung wichtig ist, sollten die Luftdichtheit ihres neuen Eigenheims schon vor Beginn des Innenausbaus ein erstes Mal testen lassen. Dazu raten die Experten vom Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen. Werden Fehler in der Gebäudehülle frühzeitig erkannt, lassen sie sich meist einfach und kostengünstig beheben. Aber Vorsicht!
Baubranche drängt auf steuerliche Sanierungsförderung
Schnelle Einigung zwischen Bundesrat und Bundesregierung gefordert
Die "Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea)“ fordert die Bundesregierung und die Bundesländer auf, für die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung schnell eine gemeinsame Lösung zu finden. Die Länderchefs hatten den ersten Entwurf der Regierung für eine entsprechende Förderung abgelehnt, da die zu erwartenden Kosten nicht zumutbar seien.
SensoTherm mit integriertem Trinkwasserspeicher
Kompaktlösung
Beste Nutzung der Umweltenergie aus dem Erdreich gelingt mit den Sole-Wasser-Wärmepumpen SensoTherm BSW-K und -KC. Die August Brötje GmbH hat mit den neuen Kompaktmodellen ihr Wärmepumpen-Programm sinnvoll erwei-tert. Im Fokus der Entwicklung stand neben der Effizienz der Komfort in Sachen Trinkwasser sowie eine Platz sparende Bauweise.
Neues Qualitätssiegel für den Wohnungsbau
GTÜ-Bauexperten gewährleisten Qualitätssicherung von der ersten Planung bis zum Einzug.
Die Gesellschaft für Technische Überwachung mbH, GTÜ, hat im Rahmen der Baubegleitenden Qualitätsüberwachung (BQÜ) ein neues Qualitätssiegel speziell für Wohnimmobilien entwickelt. Im Bereich der Wohnungswirtschaft müssen Planer, Ausführende und Bauherren jährlich Milliardensummen aufwenden, um Baumängel zu beseitigen.
Rauchmelder retten Leben!
Ein unbedachter Moment wäre vor zwei Wochen den Bewohnern eines Mietshauses der OWU Oldenburger Wohnungsunternehmen eG fast zum tragischen Verhängnis geworden.
Durch eine vergessene Plastikschüssel auf einer heißen Herdplatte kam es in den frühen Abendstunden im ersten Obergeschoss des Gebäudes zu einer starken Rauchentwicklung. Glück im Unglück hatten dabei die Bewohner des Hauses: Durch das Alarmsignal eines Rauchmelders wurde rechtzeitig die Feuerwehr informiert und so ein Großbrand verhindert.
Neuer Rostschutz-Werkstoff für Gebäude
Ein neuartiges wasser-abweisendes Gel, entwickelt vom deutschen Unternehmen Ionys, soll Bauwerke aus Stahlbeton vor Korrosion bewahren, schreibt das Magazin Technology Review in seiner aktuellen September-Ausgabe.
Wasser schadet Bauwerken aus Stahlbeton: Im Wasser gelöste Schadstoffe wie Chloride dringen in die Poren des Baumaterials ein und zersetzen die Stahlbewehrung durch Korrosion. Die Folge ist eine teure und umweltbelastende Komplettsanierung.
Keramik und Stahl ästhetisch vereint
Geradlinige Details sowie leicht erkennbare Funktionen unterstreichen die Ausdruckskraft der neuen Geschäftsstelle des Fassadenbauers Keratech in Tilburg, Niederlande.
Die Geschäftsräume befinden sich in dem mit einer ArGeTon-Fassade bekleideten oberen Gebäudeteil, die Produktion darunter in einem anthrazitfarbenen Hallenteil aus Stahltrapezprofilen.
Schadensquote bei Gebäuden wird sich durch neue EU-Richtlinie erhöhen
Seit Juli ist die neue EU-Richtlinie zur Energieeffizienz von Gebäuden in Kraft.
Die Richtlinie sieht insbesondere für Neubauten weitreichende Auflagen vor und muss in den kommenden zwei Jahren von den EU-Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden. Demnach sollen EU-weit alle Gebäude, die nach dem 31. Dezember 2020 errichtet werden, mit einem Energieverbrauch, der gegen Null geht, hohe Energieeinsparquoten erfüllen.
Mehr Wohnqualität mit neuer Balkonanlage
Durchdachte energetische Gebäudemodernisierung.
Balkone beziehungsweise Balkonanschlüsse von Altbauten sind aus heutiger Sicht oft nicht mehr zeitgemäß: Unnötige Wärmeabflüsse treten an den Anschlussstellen auf und wirken sich negativ auf die Energiebilanz des Gebäudes und die Wohnqualität aus.
Nachhaltiges Bauen ist gefragt
Zukunftsfähige Gebäude müssen hohe Ansprüche an Qualität, Flexibilität, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz erfüllen.
Technische Lösungen werden dabei künftig eine sehr viel größere Rolle spielen als bislang. Doch wie lassen sich diese Potenziale in Architektur und Technik erkennen und systematisch ausschöpfen?



































