Sanierung
Einsparpotenzial bei der Heizung
Sanierung
In deutschen Haushalten herrscht ein gewaltiger Sanierungsstau: Allein 87 % der installierten Heizungsanlagen entsprechen nicht dem aktuellen Stand der Technik. Dabei bietet die Heizungsmodernisierung eine großes Einsparpotenzial:
Nachträglicher Einbau einer Fußbodenheizung
Fräsen von Rillen in den Estrich: Innovatives System erfordert keine zusätzliche Aufbauhöhe
Baujahr 1979, modernste Gebäudetechnik – das muss kein Widerspruch sein. Denn immer mehr Eigentümer von Altbauwohnungen entscheiden sich für eine energetische Sanierung. Treiber sind die steigenden Energiepreise einerseits, attraktive Förderprogramme andererseits.
Fenstertausch
Förderung wurde verlängert
Die Bundesregierung hat die Fördermittel für das Gebäudesanierungsprogramm für die Jahre 2012 bis 2014 auf 1,5 Mrd. Euro aufgestockt und macht damit deutlich, dass Klimaschutz durch Dämmmaßnahmen nach wie vor von großer Bedeutung ist. Der Einbau moderner Fenster mit hochwertigem Isolierglas und hochleistungsdämmenden Mehrkammerprofilen wird also vom Staat durch Zuschüsse und zinsgünstige Kredite weiter unterstützt.
Baubranche drängt auf steuerliche Sanierungsförderung
Schnelle Einigung zwischen Bundesrat und Bundesregierung gefordert
Die "Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea)“ fordert die Bundesregierung und die Bundesländer auf, für die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung schnell eine gemeinsame Lösung zu finden. Die Länderchefs hatten den ersten Entwurf der Regierung für eine entsprechende Förderung abgelehnt, da die zu erwartenden Kosten nicht zumutbar seien.
Buntes Fassadenkunstwerk
Der Berliner Künstler Oliver Kray verwandelt ein Mehrfamilienhaus in Stade bei Hamburg in ein dreidimensionales Kunstwerk.
„Wir wollten nicht nur Werterhaltung, wir wollten auch das Besondere“, erklärt Frank Wilshusen, Geschäftsführer der Wohnungsgenossenschaft „Wohnstätte Stade eG“, seine Motivation bezüglich des derzeit auffälligsten Objekts der Genossenschaft.
Wohnungswissenschaftliche Untersuchung
Was wird der Umbau des Wohnungsbestandes für eine stark alternde Gesellschaft kosten? Wer kann die immensen Investitionen für die energetische Sanierung aufbringen?
Wie hoch sind überhaupt die Kosten, um die Wohnungsbestände in Deutschland klima- und altersfit zu machen? Wie viel Geld müssten Bund, Länder und Kommunen aufbringen, um diese hohen Anforderungen zu erfüllen? Ist die öffentliche Hand dazu überhaupt in der Lage?
Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt ein Thesenpapier, das die Technische Universität Darmstadt, Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre, und die Deutsche Wohnen AG gemeinsam herausgegeben haben.
Anreiz zur nachhaltigen Erneuerung der Gebäudetechnik
Bisher ist energetische Modernisierung verbrauchsintensiver Gewerbeimmobilien nicht interessant, denn im Gesetz fehlt für die Gewerbemiete eine solche Modernisierungsumlage – anders als im Wohnraummietrecht
Während im Wohnimmobiliensektor schon seit vielen Jahren Regelungen zur energetischen Sanierung vorliegen, wird das Thema Nachhaltigkeit bei Gewerbeimmobilien weniger forciert. Die bisherigen gesetzlichen Regelungen und vertraglichen Umsetzungen haben für Vermieter und Verpächter eine negative Anreizwirkung hinsichtlich der Erneuerung der verbrauchsintensiven technischen Gebäudeausrüstung und Wärmedämmung.
Sortimentserweiterung durch Klimaplatten-System
Energieeinsparung und Schimmelsanierung
Nach der erfolgreichen Produkteinführung des energiesparenden Wandbelags KlimaVlies KV 600 im Jahr 2009, hat Erfurt die Idee funktionaler Wandbeläge weiterentwickelt und sein KlimaTec-Sortiment erweitert.
Türenaustausch im fliegenden Wechsel
Türen in Haus und Wohnung schließen normalerweise leise und ohne Kraftaufwand. Sie sind dicht und schützen so vor Zugluft. Ist das nicht mehr der Fall, sollten sie ausgetauscht werden.
Neue Innentüren, in Material und Farbe dem persönlichen Geschmack angepasst, dazu handgerechte Klinken, bringen frische Akzente in die Wohnräume. Bei der heutigen Systemtechnik laufen Türrenovierungen „nebenher“ und sind kein großer Renovierungsakt.
Wirtschaftlichkeitsaspekt bei energetischer Sanierung
GTÜ fordert stärkeren Fokus
Mit Hinblick auf die geplante Verschärfung der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2012 fordert die GTÜ, die Wirtschaftlichkeit von Sanierungen zur Energieeinsparung stärker in die Debatte einzubeziehen.



































