Wohnimmobilien
Deutsche fürchten finanzielle Risiken bei Traumimmobilie
Laut Architekten-Erfahrung sind die Finanzierungssorgen oftmals unbegründet
Dem persönlichen Wohntraum steht nach Angaben von gut jedem zweiten Bundesbürger die Befürchtung im Wege, dass die Finanzierung scheitert. Vor allem unkalkulierbare Zusatz- und Baunebenkosten stehen bei den Sorgen der Befragten ganz oben. 82 % der Frauen und 70 % der Männer melden hier die größte Unsicherheit an. Nach den Erfahrungen der Architekten sind diese Bedenken in der konkreten Bauphase zumeist unbegründet. 80 % ihrer Kunden haben ausreichend finanzielle Mittel eingeplant - so der Praxisbericht der Experten.
Energieeffiziente Wohnimmobilien sind Top-Performer
IPD-Studie
Mit Wohngebäuden, die einen günstigen Energieverbrauch bzw. niedrigen Energiebedarf aufweisen, erwirtschaften Investoren teilweise erheblich höhere Renditen als mit Objekten, die über ein schlechtes Energierating verfügen. So lassen sich mit Wohnimmobilien, die einen jährlichen Energiebedarf von 50 bis maximal 200 kWh/qm haben, Total Returns von 5 bis 7 % erzielen.
Wohnungsmarkt-Bericht 2010/2011
Kleine Mietwohnungen in Köln und München am teuersten
In Berlin, Hamburg und Düsseldorf gilt für Wohnungssuchende: Je größer die Wohnung, desto höher ist der Quadratmetermietpreis, den der Vermieter verlangt. 2010 wurden in Berlin Mietwohnungen ab 90 qm zu durchschnittlich 8,15 Euro/qm, in Hamburg zu 11,50 Euro/qm und in Düsseldorf zu 10,20 Euro/qm angeboten.
Stimmung in der Immobilienwirtschaft steigt trotz Abflauen der Gesamtwirtschaft
Wohnimmobilien erreichen höchste Bewertung seit Erhebungsbeginn
Während die Gesamtwirtschaft derzeit eine Abkühlung auf hohem Niveau erlebt, zeigt sich die Immobilienwirtschaft davon unbeirrt. So steigt das umfragebasierte Immobilienklima des monatlich erhobenen King Sturge Immobilienkonjunktur-Index im Juli um 1,8 % auf 143,9 Zählerpunkte (Vormonat: 141,5).
Ostdeutschland hat im Wohnsektor Investmentpotenzial
Berlin übertrifft mit Mietsteigerung von über 20 Prozent im Neubau seit Anfang 2009 Entwicklung in west- und ostdeutschen Metropolen
Westdeutsche Metropolen stehen bei an Wohnimmobilien orientierten Investoren hoch im Kurs. Hier werden die höchsten Mieten und Eigentumspreise erzielt – die Preise und Mieten steigen weiter, die Renditen gehen zurück. Die neuen Bundesländer spielen hingegen bei Investmentstrategien kaum eine Rolle.
Wohnungswissenschaftliche Untersuchung
Was wird der Umbau des Wohnungsbestandes für eine stark alternde Gesellschaft kosten? Wer kann die immensen Investitionen für die energetische Sanierung aufbringen?
Wie hoch sind überhaupt die Kosten, um die Wohnungsbestände in Deutschland klima- und altersfit zu machen? Wie viel Geld müssten Bund, Länder und Kommunen aufbringen, um diese hohen Anforderungen zu erfüllen? Ist die öffentliche Hand dazu überhaupt in der Lage?
Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt ein Thesenpapier, das die Technische Universität Darmstadt, Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre, und die Deutsche Wohnen AG gemeinsam herausgegeben haben.
Immobilienkonjunktur-Index
Immobilienklima erreicht neuen Höchststand, doch Dynamik lässt nach
Angesichts der positiven Wirtschaftsprognosen für Deutschland klettert auch die Stimmung in der Immobilienbranche auf ein neues Allzeithoch. In der Mai-Befragung des monatlich erhobenen King Sturge Immobilienkonjunktur-Index verzeichnet das umfragebasierte Immobilienklima ein Plus von 3,0 % und steigt von 144,6 auf 146,3 Zählerpunkte.
Hypoport Hauspreis-Index
März 2011
Noch immer liegen die Werte aller Indizes für Wohnimmobilien in Deutschland weit über ihren Vorjahreswerten. Allerdings stellte sich im März eine generelle Abschwächung der Preisentwicklung ein.
Globale Schocks trüben Stimmung in der Immobilienwirtschaft
Segmente driften wieder auseinander
Die weltwirtschaftlichen Turbulenzen – Japan, Naher Osten, Euro – hinterlassen auch in der Immobilienwirtschaft ihre Spuren. So sinkt das umfragebasierte Immobilienklima in der März-Befragung des monatlich erhobenen King Sturge Immobilienkonjunktur-Index um 2,9 % von 144,6 auf 140,4 Zählerpunkte.
Einsatz des verbrauchsabhängigen Energieausweises sollte verboten werden
Der verbrauchsabhängige Energieausweis hat sich in der Praxis nicht bewährt. Er lädt zum Missbrauch ein und kann keine Vergleichbarkeit von Energieverbrauchsdaten leisten. Abhilfe kann der bedarfsorientierte Energieausweis schaffen, wenn die Berechnungsverfahren vereinheitlicht werden.
Die Energieeinsparverordnung (EnEV), die seit 2009 in Kraft ist und dazu dient, im deutschen Gebäudebestand deutlich Energie einzusparen, erweist sich in Teilen als praxisuntauglich.



































