Erfreulich: Fast jeder zweite Haushalt kann mit niedrigeren Heizkosten rechnen

06.02.2017

Nach einer Prognose des Deutschen Mieterbundes werden die Heizkostenabrechnungen für 2016 für viele Mieterhaushalte niedriger ausfallen. Fast jeder zweite Haushalt könne gegebenenfalls mit Rückzahlungen rechnen.

Der Deutsche Mieterbund teilte mit, dass die Heizkosten 2016 um bis zu 14 Prozent gesunken seien. FOTO: PIXABAY/TBIT

Die Höhe der Heizkostenabrechnung hängt von den Energiepreisen ab, die im vergangen Jahr gesunken sind. Aber auch die Witterungsverhältisse, der energetische Zustand des Hauses und der Wohnung sowie das individuelle Heizverhalten der Mieter spielen dabei eine Rolle. 

Zwar ist auch 2016 rund ein Prozent des Gebäudebestandes energetisch saniert worden, aufgrund des Witterungsverlaufs in den Wintermonaten 2016 ist aber davon auszugehen, dass der Heizenergieverbrauch um etwa 3 Prozent gestiegen ist. Während es in den Monaten Januar bis April keine großen Temperaturunterschiede zum Vorjahr gab, waren insbesondere November und Dezember 2016 deutlich kälter als noch 2015. Die Energiepreise sind 2016 gesunken. Im Jahresdurchschnitt wurde Heizöl um 16,9 Prozent, Fernwärme um 8,5 Prozent und Gas um 3 Prozent günstiger.

Heizkosten-Prognose des Deutschen Mieterbundes für 2016:

  • Heizkosten für eine ölbeheizte Wohnung (26,5 Prozent der Wohnungen): - 14 Prozent        
    Für eine 70 qm große Wohnung sinken die Heizkosten um 106 Euro auf 649 Euro.
  • Heizkosten für eine fernwärmebeheizte Wohnung (13,6 Prozent der Wohnungen): - 6 Prozent       
    Für eine 70 qm große Wohnung sinken die Heizkosten um 58 Euro auf 907 Euro.
  • Heizkosten für eine gasbeheizte Wohnung (49,3 Prozent der Wohnungen): Hier ändert sich praktisch nichts. Es bleibt für eine 70 qm große Wohnung bei Heizkosten in Höhe von 830 Euro.

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