Hannover und 18 weitere Kommunen in Niedersachsen bekommen Mietpreisbremse

03.11.2016

Der Wohnungsmarkt ist für Wohnungssuchende auch in Niedersachsen nicht mehr entspannt, stellte der niedersächsiche Landtag im Frühjahr diesen Jahres fest. Nun wird ab 1. Dezember 2016 die Mietpreisbremse in 19 Städten Niedesachsens eingeführt. Und auch die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen in bestehenden Mietverhältnissen wird neu geregelt.

Niedersachsen ist das zwölfte Bundesland, das die Mietpreisbremse einführt. FOTO: PIXABAY/REMO-PULS

Dies bedeutet, dass in diesen Kommunen bei der Wiedervermietung von Wohnungen die neue Miete höchstens um zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf.

Eingeführt wird die Mietpreisbremse in den Städten Braunschweig, Buchholz in der Nordheide, Buxtehude, Göttingen, Hannover, Langenhagen, Leer, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück, Vechta und Wolfsburg sowie in den sieben ostfriesischen Inselgemeinden. Hier ist auch die Erhöhung der Miete bei bestehenden Mietverhältnissen begrenzt.

 

Der Auswahl der Orte lag eine Analyse der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) zugrunde. Darüber hinaus stockt die Landesregierung die Mittel für den sozialen Wohnungsbau auf. Bis 2019 stehen nach Angaben der Staatskanzlei insgesamt 800 Millionen Euro für die soziale Wohnraumförderung zur Verfügung.

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Suchbegriffe: MietpreisbremseNiedersachsenWohnraumförderung

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