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Haus sanieren – profitieren

23. November 2010

„Hausbesitzer sollten den Herbst nutzen, um ihrem Heim quasi aufs Dach zu steigen“, empfiehlt Markus Große Ophoff von der Klimaschutzkampagne „Haus sanieren – profitieren“.

Haus sanieren – profitieren
Wer sein Dach noch vor dem Winter in Ordnung bringt, profitiert davon Foto: DS Stalprofil

In Dachrinnen könne sich so mancher „Biostau“ gesammelt haben: Blätter, Moos, Zweige oder Fallobst könnten den Wasser- und Schneeabfluss massiv behindern. Hier sei großes Reinemachen angesagt. „Gerade vor dem Winter braucht das Dach viel Aufmerksamkeit, damit es auch fit für die kalte Jahreszeit gemacht werden kann.“ Das Beratungs- und Klimaschutzprogramm der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) hilft seit 2007 Besitzern von Ein- und Zweifamilienhäusern dabei, ihre Immobilie energetisch auf den neuesten Stand zu bringen. In einer vierteiligen Serie gibt „Haus sanieren – profitieren“ Tipps, das Eigenheim für die kommenden Monate vorzubereiten. Nach den heftigen Frühjahrs- und Sommerunwettern sei mitunter noch nicht jeder dazu gekommen, fehlende Dachziegel zu ersetzen oder schiefe gerade zu rücken. Ganz anders seien die Probleme bei Besitzern von Flachdachhäusern: Pfützen, Blasen oder Risse in der Dachpappe – das seien gravierende Schadstellen, wenn das Wasser im Winter gefriere. Bei Ausbesserungen sollte jedoch der Fachmann ran, weiß Gebäudeenergieberater Frank Moser von der DBU-Initiative. Wer sich bei Arbeiten in luftiger Höhe nicht auskenne, solle einen Fachbetrieb zu Hilfe holen. „Rund 1.300 Dachdecker sind Partner bei ’Haus sanieren – profitieren’ und sorgen dafür, dass das Haus-Oberstübchen lückenlos geschützt ist“, sagt Moser. Sollten dem Bewohner Schimmel oder feuchte Stellen im Gebälk oder an Gauben auffallen, sei auch hier der Fachmann gefragt. „Feuchtigkeit gefährdet viele Dächer. Ein Grund kann die mangelhafte oder fehlende Dämmung sein“, so der DBU-Experte. In einem ungedämmten Haus gingen Wärme und Energie schnell durch Keller, Außenwände, Fenster und Dach verloren. Extra geschulte Dachdecker der Stiftungsinitiative würden ein Dämmproblem sofort erkennen und könnten dem Hausbesitzer einen ersten Überblick über mögliche Änderungsstellen am Haus aufzeigen. Kern der DBU-Klimakampagne ist ein kostenfreier Energiecheck, den extra geschulte Handwerker in Ein- und Zweifamilienhäusern durchführen. Nach der Beratung bekommt der Hausbesitzer eine Mappe mit Informationen, die er für die nächsten Sanierungsschritte benötigt. Rund 11.000 Handwerker aller Gewerke beteiligen sich an der bundesweiten Aktion. Im internet können sich Interessierte über die Initiative informieren und einen Handwerker in ihrer Nähe finden, um den kostenlosen Service zu nutzen.

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