Start-ups der Immo-Branche im Faktencheck

Oktober 2016
Einige Start-ups wollen hoch hinaus. Aber: Welche neue Idee lohnt sich für alteingesessene Verwaltungsunternehmen wirklich?

Rund 120 Start-ups bieten der Immobilienbranche momentan internetbasierte Produkte und Services an. Ständig kommen neue hinzu. Hier den Überblick zu behalten, ist nicht einfach. Wer macht was? Wie funktionieren die neuartigen Leistungen und wofür kann man sie einsetzen? Ein IVV-Faktencheck von 12 für die Wohnungswirtschaft relevanten Jungunternehmen und ihren Angeboten gibt Orientierungshilfe.

Der Hintergrund, vor dem der digitale Wandel in der Immobilienwirtschaft stattfindet, ist denkbar komplex: Immer mehr Aufgaben müssen mit der gleichen oder auch abnehmenden Personalstärke bewältigt werden. Zudem erschweren oftmals veraltete Strukturen und Software-Systeme zeitgemäße Prozessabläufe. In einigen Betrieben ist mittlerweile die Kapazitätsgrenze erreicht. Und vielen Unternehmen geht es so gut, dass die Unternehmensspitze keinen Anlass für Veränderungen sieht. Soll es wirtschaftlich erfolgreich weitergehen, müssen neue technologische Wege beschritten werden. Aber welche? Und mit wem?

Werkstattbericht „Zukunft Wohnen 2.0“
Was bieten Start-ups für die digitale Transformation? Welche Lösungen gibt es, mit denen sich Routinearbeiten effizienter gestalten lassen? Die „Jungen Wilden“ wiederum stehen vor der Herausforderung, einer über Jahrzehnte gewachsenen Branche mit tradierten Strukturen zu zeigen, wie sie digitale Lösungen für ihr Geschäft nutzen kann. Mit dem 2015 veröffentlichten Werkstattbericht „Zukunft Wohnen 2.0“ des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) liegt immerhin ein Papier vor, das die zum digitalen Wandel notwendigen theoretische Grundkenntnisse vermittelt. Für die praktische Umsetzung hilft nur eins: die Start-ups und ihre Angebote zu prüfen.

Diese innovativen Unternehmen wurden dem IVV-Faktencheck unterzogen:

  • Casavi
  • etg24
  • ZP Zuhause-Plattform
  • immoTerminal
  • Doozer
  • Mineko
  • tado
  • wibutler
  • naon
  • Begehungen.de
  • DriveNow

► Den ausführlichen Artikel und die zweiseitige Übersicht finden Sie in der
IVV Sonderpublikation ZUKUNFT WOHNUNGSWIRTSCHAFT 2016/17,
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Ob der Einsatz einer webbasierte Plattform für administrative Aufgaben, die Integration von Smart Home-Funktionen zur Steigerung des Wohnkomforts oder die Verschlankung des Vergabeprozesses mittels Digitalisierung, immer steht der Mehrwert für den Nutzer im Vordergrund. Es geht also nicht in erster Linie darum, Technik einzuführen oder gar auf Spielereien zu setzen, sondern wohnungswirtschaftliche Abläufe nutzerfreundlich und vor allem zeitgemäß zu gestalten.

Die Bretter, die Start-ups bohren müssen, um Gehör in der Wohnungswirtschaft zu finden, sind dick. Dies ist jedoch auch in anderen Branchen der Fall. Wer Wohnungsunternehmen als Partner gewinnen will, muss allerdings mehr bieten, als „nur“ eine technisch ausgereifte Lösung. Hier ist ein versierter

Kundenservice und Support ebenso wichtig, um Vertrauen herzustellen. Schließlich geht es für die Unternehmen ans Eingemachte: Nur wer die digitale Transformation schafft, wird wettbewerbsfähig bleiben.

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Suchbegriffe: Start-ups

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