Fiskus beteiligte sich nicht an Möbelzwischenlagerung

Von Arbeitnehmern wird viel Flexibilität erwartet. Sie sollen in Zeiten der Globalisierung notfalls auch bereit sein, ihren Einsatzort zu wechseln und möglicherweise vorübergehend ins Ausland zu gehen. Doch nicht immer hilft ihnen dabei der Fiskus.

Die Kosten für die Zwischenlagerung von Möbeln können nicht ohne weiteres steuerlich geltend gemacht werden.

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Nach Neubau erhöhte Grunderwerbsteuer

Finanzämter können nach dem Kauf eines Grundstücks die Grunderwerbsteuer nachträglich erhöhen, wenn auf dem Grund ein Gebäude errichtet wird. Die Baukosten erhöhen dann die Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer.

Der Bundesgerichtshof hat so in einem Fall entschieden, in dem ein Bauerrichtungsvertrag zeitlich nach dem Grundstückskaufvertrag und nach der Festsetzung der Grunderwerbsteuer geschlossen wurde. Die
Finanzbehörde sei berechtigt gewesen, die ursprüngliche Steuerfestsetzung zu ändern und die Bauerrichtungskosten zusätzlich zu den Kosten des Grundstückserwerbs mit Grunderwerbsteuer zu belasten.

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Zweitsteuer für das mobile Campingheim

Die Zweitwohnungssteuer ist bei den Bürgern nicht besonders beliebt. Wer will schon gerne dafür, dass er an einem anderen Ort eine weitere Immobilie unterhält, auch noch steuerlich zur Kasse gebeten werden? Doch es kann unter bestimmten Umständen sogar den Besitzer eines „Mobilheims“ treffen.
Eine Gemeinde forderte

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Erbschaftsteuerbefreiung setzt Selbstnutzung voraus

Wird eine Wohnung auf den überlebenden Ehepartner oder die Kinder des Verstorbenen vererbt, fällt keine Erbschaftsteuer an. Die Befreiung von der Erbschaftsteuer setzt aber voraus, dass die Immobilie vom Erben weiterhin selbst bewohnt wird. Erbschaftsteuer fällt hingegen dann an, wenn nicht der Erbe die Immobilie weiter bewohnt, sondern ausschließlich ein anderes Familienmitglied.

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Wohnhausschäden

Altersbedingte Schäden an einem Wohnhaus sind nicht außergewöhnlich und können deshalb nicht bei der Einkommensteuererklärung als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden. Wohnhausschäden sind nur als Instandsetzungsaufwendungen abziehbar, wenn eine der fünf Voraussetzungen vorliegt: 1. Ein für den Steuerpflichtigen existentiell wichtiger Bereich ist betroffen.2. Für eigenes Verschulden sind keine Anhaltspunkte gegeben.3. Realisierbare Ersatzansprüche an Dritte sind nicht vorhanden.4. Der schadhafte Vermögensgegenstand geht nicht erheblich über das Notwendige und Übliche hinaus.5. Für die Beseitigung des Schadens gibt es keine allgemein zugängliche und übliche Vergleichsmöglichkeit.Führt die Instandsetzung der (vollen) Funktionsfähigkeit zu Werterhöhungen, sind die Wertverbesserungen über den Vorteilsausgleich anzurechnen.

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