Mängelmanagement
Ungenügende Bauzeit, Konkurrenzdruck und häufig anzutreffende handwerkliche Unfähigkeit führen regelmäßig zu Mängeln, bisweilen auch zu Schäden beim Bauen. Im Gegensatz zu Kaufverträgen bei mobilen Gegenständen müssen Mängel und Unzulänglichkeiten der Bauausführung häufig hingenommen werden. Zögert der Unternehmer die Fertigstellung lange hinaus, bleibt oftmals keine Zeit zur Nachbesserung. Aus Auftraggebersicht können manche Unzulänglichkeiten akzeptiert werden, andere sind nicht hinnehmbar. Für den Auftragnehmer ist es häufig günstiger, Minderungen zu akzeptieren, als wieder und wieder Mängelbeseitigungen zu unternehmen. Gerade bei anspruchsvollen Oberflächen (Fliesen, Beschichtungen) wird der Auftagnehmer dies versuchen durchzusetzen.
Dieses Seminar ist gem. § 6 Fort- und Weiterbildungsordnung von der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen anerkannt.
Ziel
Es werden Auftraggeber und Auftragnehmer gleichermaßen angesprochen. Insbesondere wird Wert darauf gelegt, dass bei GU-Vergaben der Auftragnehmer seinem NU gegenüber zugleich Auftraggeber ist. Aus diesem Spannungsfeld heraus, wird den Verantwortlichen gezeigt, wann Abwehr oder Nachbesserung jeweils die günstigere Lösung darstellt. Anhand von Beispielen der Minderungs- und Quotierungsberechnung wird das jeweilige Risiko dargestellt. Die Spannung der unterschiedlichen Betrachtungsweisen wird nicht aufgelöst, so soll sich der Seminarteilnehmer in die jeweils andere Rolle versetzen können.
SSB Spezial Seminare Bau GmbH
Stolberger Str. 84
50933 Köln






































