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Optimaler Wärmeschutz beginnt im Keller

28. Juni 2011

Energieziele erfordern zuverlässige Wärmedämmung

Mit Dämmplatten lassen sich Wärmebrücken auch bei Bestandsgebäuden vermeiden, Foto: XPS

Ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 – dieses Ziel hat die Bundesregierung in ihrem Energiekonzept vom vergangenen Herbst formuliert. Bis dahin soll der Primärenergiebe-darf um 80 % sinken. Derzeit wird etwa 40 % der in Deutschland verbrauchten Endenergie für das Heizen und Kühlen von Gebäuden genutzt. Den Wärmebedarf auf lange Sicht in so hohem Maß zu reduzieren und die Energieeffizienz von Bestandsgebäuden zu steigern, ist nur mit einem optimalen und hochwertigen Wärmeschutz möglich.
Ein Wärmeleck, das Hausbesitzer auch nachträglich einfach schließen können, sind sogenannte Wärmebrücken. Damit sind all die Stellen gemeint, an denen mehr Wärme nach außen entweicht als über die restliche Gebäudehülle. Sie entstehen, wenn Materialen unterschiedlicher Dämmqualität aufeinandertreffen, wie an den Übergängen zwischen Wand und Fenster. Wärmebrücken bedeuten nicht nur einen hohen Energieverlust, sondern begünstigen auch Schimmelbildung und die nachhaltige Schädigung der Bausubstanz. Mit Dämmplatten aus extrudiertem Polysterol-Hartschaumstoff (XPS) lassen sich Wärmebrücken auch bei Bestandsgebäuden vermeiden.

Perimeterdämmung verhindert Energieverluste
Bei den meisten Häusern bildet der Keller eine der größten energeti-schen Schwachstellen und erfüllt häufig bestenfalls den Mindestwär-meschutz. Da sich eine wirksame Perimeterdämmung – also die Wärmedämmung sämtlicher erdberührter Bauteile – im Bestand nur schwer nachrüsten lässt, sollte sie bei Neubauten direkt eingeplant werden. Dabei wird das Untergeschoss unter der Bodenplatte und an den Kelleraußenwänden von Anfang an warm eingepackt, um Wärmeverluste zu verhindern.
Diese Dämmung stellt extreme Anforderungen an das eingesetzte Material, das hier deutlich mehr leisten muss, als nur die Wärme im Inneren zu halten: Es ist kontinuierlich dem feuchten, kalten Erdreich und teils auch dem Grundwasser ausgesetzt. XPS-Platten sind diesen besonderen Herausforderungen gewachsen und eignen sich ideal für den anspruchsvollen Einsatz im Keller. Sie haben einen hohen Dämmwert und die Fähigkeit, extremen Druckbelastungen standzuhalten – für die Wärmedämmung des Kellers sind dies elementare Voraussetzungen. Darüber hinaus ist XPS verrottungsfest und unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit.
Mit diesen Dämmplatten lassen sich sämtliche Wärmeschutzstandards von der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) bis zum zukunftsweisenden Passivhaus realisieren. Gleichzeitig steigert das pastellfarbene Material den Immobilienwert. Eine Wärmedämmung verringert die Energieverluste über die Gebäudehülle zuverlässig. Neben dem Energieverbrauch sinken automatisch auch Heizkosten und Treibhausgasemissionen.

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