Hamburger Fachforum Bauen und Wohnen 2017

Praxisbeispiele der energieeffizienten Gebäudeplanung

16.03.2017
Mehrfamilienhaus mir Solarpanelen auf dem Dach
FOTO: PIXABAY.com

Praktikable Lösungen sind das A und O für Entscheider und Nachahmer. Die Veranstaltung "Hamburger Fachforum Bauen und Wohnen 2017" zeigt Beispiele, bei denen die energieeffiziente Gebäudeplanung zum wirtschaftlichen Betrieb der Immobilie beiträgt. Refrenten präsentieren innovative Ansätze und ganzheitliche Gebäudekonzepte, intelligente Detaillösungen sowie ein Monitoring während des Betriebs. 

Termin ist der 16. Mai 2017, 9 bis 17.45 Uhr, im Empire Riverside Hotel, Hotel. Der Frühbucherrabatt gilt noch bis 31. März.

Zeitgemäße Energiekonzepte und technische Lösungen

Ein wichtiger Baustein der Energiewende und des Klimaschutzes ist die Verbesserung der Gebäudeenergieeffizienz. Nach der EU-Gebäuderichtlinie müssen ab 2020 Neubauten als Niedrigstenergiegebäude ausgeführt werden. Die Bundesregierung verhandelt momentan über die nationale Umsetzung dieser Vorgaben aus Brüssel.

Das heißt für Investoren und Planer ab 2020: So viel Energieeffizienz wie (wirtschaftlich) möglich und die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien berücksichtigen. Kosten- und Ressourceneffizienz werden das Bauen zunehmend bestimmen, die Wirtschaftlichkeit zeichnet sich dann im Betrieb aus. Der Lebenszyklus und die Nachhaltigkeit, das Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen wie z.B. Holz, die Wiederverwertbarkeit der eingesetzten Materialien und die Vorgaben durch die technische Gebäudeausrüstung, werden in weit höherem Maße den Entwurf eines Bauwerkes bestimmen als bisher.

Die Integration erneuerbarer Energien fordert zeitgemäße Energiekonzepte und technische Lösungen. Den Wohnungsbau prägen neben dem demografischen Wandel und der Migration zusätzlich die wachsenden Ansprüche an den Komfort und die Wohngesundheit.

Die ZEBAU GmbH veranstaltet das Hamburger Fachforum mit Unterstützung  der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie und der Hamburgischen Investitions- und Förderbank.

Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

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IVV-Exkursion am 16. Mai in Berlin - Eine Objektbesichtigung für Entscheider aus der Wohnungswirtschaft

Solare Energiewende im Mietwohnungsbau - einfach online anmelden und dabei sein

  • Berlin-Lankwitz Mehrfamilienhaus, erbaut 1955
  • 64 Wohnungen auf acht Stockwerken, Wohnfläche insgesamt 3.626 m²
  • PVT-Solarmodule (Photovoltaik und Solarthermie) an Fassade und auf dem Dach
  • Stromspeicher (Redox-Flow-Batterie)
  • Wärmeversorgung basierend auf einem saisonalen Niedertemperatur(NT)-Wärmespeicher
  • Hochgedämmte Gebäudehülle (Passivhaus-Standard)
  • Lüftung mit Wärmerückgewinnung
  • Flächenheizung
  • Grundrissänderungen, erneuerte Balkone

Geballtes Fachwissen für Verwalter! Das erwartet Sie an diesem Exkursionstag:

Vormittags fachkundige Besichtigung des degewo Zukunfthauses.
Nachmittags vertiefende Fachvorträge: Das Zukunftshaus stellt 100 % der Wärmeenergie und fast 50 % der Stromversorgung selbst her. Sämtliche Energie wird klimaneutral erzeugt. Dadurch sinken die CO2-Emissionen jeder Wohnung von rund 16 Tonnen im Jahr auf etwa vier Tonnen. Zukünftige Bauprojekte sollen vom erworbenen Know-how profitieren. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin (HTW) führt gemeinsam mit der degwewo netzWerk ein gezieltes Monitoring durch. Die Verbrauchsdaten sollen wertvolle Kennziffern für zukünftige Effizienz- und Klimaschutzpotenziale liefern.
Mehr Infos und Anmeldung zur IVV-Exkursion 2017

 

 

Suchbegriffe: EEWärmeGEnEGEnEVEnergiewendeGEGKlimaschutzZEBAU

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