Schwungvolle Individualität
Fenstergriffe machen Karriere
Lange Zeit galten sie als zwar notwendiges, aber schlichtes Mittel zum Zweck ohne große Ausstrahlung. Dabei sind sie in der Regel das Erste, was Bauherren und Renovierern auffällt – und was sie jeden Tag häufig in die Hand nehmen. Die Rede ist von Fenstergriffen. Doch inzwischen befinden sie sich auf dem besten Weg, ihre Imagedefizite zu beseitigen. Ein sukzessiver Wandel vom reinen Funktionsteil zum auch ästhetisch überzeugenden Ausstattungselement macht’s möglich.
Den nachhaltigen „Rollentausch“ führt Roto nicht zuletzt auf eine „intensive, marktgerechte Produktentwicklung“ zurück. Sie basiere auf der Ermittlung konkreter Käuferwünsche. Ein Beispiel dafür sei eine von dem Beschlaghersteller beim Institut für Marktpsychologie in Auftrag gegebene Projektstudie. Ziel der Mannheimer Experten war es danach, bei einer Stichprobe von 100 Haus- und Wohnungseigentümern die wichtigsten Kriterien für die Auswahl von Fenstergriffen zu recherchieren. Die Quintessenz: Priorität haben Ergonomie / Handling (62 %), Design (61 %) und Wertigkeit (45 %).
In der Kategorie „Ergonomie und Handling“ komme es primär auf Bedienkomfort, leichtes Öffnen und Schließen sowie eine angenehme Haptik an. Beim praktisch ebenso relevanten Design gehe es im Wesentlichen um eine formal harmonische Abstimmung des Griffes mit dem Fensterrahmen, ein eher dezentes Erscheinungsbild sowie eine geschwungene, runde Optik. Zudem zeige die Untersuchung klare Favoriten bei den Griffe-Farben. Danach tendieren Bauherren und Modernisierer eindeutig zu der Kombination „weiße Griffe / weißer Rahmen“, während ihnen bei Holzrahmen metallfarbene Griffe besonders zusagen. Wertigkeit als drittes Hauptkriterium stehe für Stabilität, Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit. Eigenschaften, die die Befragten im Materialsektor vorwiegend Metallen wie Aluminium zutrauten. Außerdem müssen Fenstergriffe danach auch in puncto „Einbruchsicherung“ möglichst serienmäßigen Mehrwert bieten.
Durch die Studie wisse man also ziemlich genau, was das private Publikum erwarte. Die „logische Konsequenz“ des Erkenntnisgewinns: seine Umsetzung in die Produktpraxis. Vollzug meldet das schwäbische Unternehmen mit der neuen Griffe-Familie „RotoSwing“. Sie zeichne sich neben der geschwungenen, ergonomischen Hebelform u. a. durch ein exklusives Gestaltungselement aus, das die Rosette bei geschlossenem Griff verdecke und in zahlreichen RAL- bzw. Sonderfarben verfügbar sei. So lasse sich ein breites Designspektrum von der klassischen „Ton in Ton“-Ausführung bis zur ganz individuellen Alternative realisieren. Unabhängig davon gewährleiste das aus Aluminiumdruckguss gefertigte, mit einer 10-jährigen Funktionsgarantie ausgestattete Programm einen hohen Bedienkomfort und dauerhafte Qualität.
Für Fenster umfasst das Sortiment aktuell die Versionen Standard, Abschließbar, Sekustik, Druckknopf und TiltFirst (Prinzip „Kippen vor Drehen“). Ferner gehören zu der Palette vier Varianten für Balkontüren mit bzw. ohne Rollläden. Das Resümee des Spezialisten für Fenster- und Türtechnologie: „Die neue Griffe-Generation schafft neue Freiheiten.“






































