Software

Sie arbeiten mit
Makler-Software

oder
Hausverwalter-Software
?
Dann nutzen Sie unseren kostenfreien Produktvergleich!

Mietrechtsurteile

Für Ihre Recherche – im Kurz- oder Langtext der Gerichte, aktuell aus den letzten Jahren.
Auch für Mieter!
Klicken Sie einfach hier!

Umfrage zur Förderung von Dach- und Fassadenbegrünung

15. Juli 2010

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und die Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. (FBB) haben eine Umfrage bei allen deutschen Städten ab 10.000 Einwohner (das sind 1.488 Städte) durchgeführt.

Umfrage zur Förderung von Dach- und Fassadenbegrünung
Dach mit Begrünung

Ziel der Umfrage war es, Informationen über direkte und indirekte Förderungen von Dach- und Fassadenbegrünungen und zum Klimaschutz zu gewinnen.
Die Umfrage wurde vom Deutschen Städtetage ausdrücklich befürwortet und so konnte mit 579 Antworten eine starke Rücklaufquote von etwa 39 % verzeichnet werden. FBB-Präsident Dr. Gunter Mann ist sehr erfreut: „Es ist toll, dass so viele Städte geantwortet und sich engagiert haben – vielen Dank an alle! Bei einer FBB-Umfrage aus dem Jahr 2003/04 betrug die Rücklaufquote mit 27 % deutlich weniger.“
Die Ergebnisse haben zum Teil bestimmte Erwartungshaltungen bestätigt und können aus Sicht der Bauwerksbegrüner als positiv angesehen werden. Schön zu beobachten sind verschiedene Entwicklungen von 2004 zu 2010. Alle im Folgenden angeführten Zahlen beziehen sich auf die erfassten Rückläufen.
Für die Dachbegrünung können folgende Zahlen festgehalten werden:

  • Die Zahl der Städte, die begrünte Dächer mit direkten Zuschüssen fördern ist von 70 (18 %) auf 36 Städte (6 %) deutlich zurückgegangen. Hier spiegelt sich erwartungsgemäß die aktuelle Haushaltslage der Städte wieder.
  • Dagegen zeigen andere Zahlen positive Tendenzen: 377 Städte haben schon bzw. planen eine gesplittete Abwassergebühr. Und von diesen Städten sind es etwa 60 Prozent, die Dachbegrünungen dabei berücksichtigen und Nachlässe von bis zu 100 % gewähren.
  • Fast 200 Städte (in 2003/04 waren es 145) setzen Dachbegrünungen in ihren Bebauungsplänen (B-Plan) fest. Prozentual ist damit die Zahl der Städte mit Gründach im B-Plan zwar gleich geblieben (34 bzw. 36 %), was positiv interpretiert so gedeutet werden kann, dass sich die Dachbegrünung als bewährte Maßnahme etabliert hat.
  • Etwa 50 Städte (immerhin etwa 9 %) haben das Gründach in ihrem Öko-Konto aufgeführt und mit einem bestimmten Geldwert hinterlegt.

Bei der Fassadenbegrünung liegen keine Vergleichszahlen von früheren Umfragen vor. Doch 188 Städte (32 %!), die begrünte Fassaden im B-Plan vorsehen und immerhin 32 Städte, die direkte Zuschüsse in Aussicht stellen, lassen auf eine positive Entwicklung in diesem Bereich schließen.
Dr. Gunter Mann zieht ein positives Fazit aus den Umfrageergebnissen: „Wir sind froh, dass sowohl die Dach- als auch die Fassadenbegrünung immer mehr in Bebauungsplänen festgelegt sind und eine große Anzahl an Städten mit gesplitteter Abwassergebühr begrünte Dächer gebührenmindernd berücksichtigen. Die meisten Städte haben die vielen positiven Wirkungen der Bauwerksbegrünung erkannt.“ Nicht unerwartet, dennoch etwas enttäuscht, sieht er die geringe Bereitschaft der Städte, (privaten) Bauherren einen Zuschuss bei der Dach- und Fassadenbegrünung zu gewähren. „Es müssen keine großen Summen sein, die als Zuschüsse in Aussicht gestellt werden. Doch allein die Tatsache, dass die eigene Stadt den Nutzen von Bauwerksbegrünungen für die Allgemeinheit erkennt und fördert, überzeugt den Bürger im eigenen Handeln und er sieht sein Anliegen bestätigt. Die (geringen) Investitionen beispielsweise bei der Förderung von Dachbegrünung gleichen sich schnell aus, wenn Kanäle entlastet und nicht saniert bzw. keine neues Regenüberlaufbecken gebaut werden müssen. Zudem bietet eine „grüne“ Stadt ein ganz anderes Lebens- und Wohngefühl und trägt mit begrünten Bauwerken zur Kleinklimaverbesserung, Energieeinsparung, Staubbindung und Lärmminderung bei.“ Es ist zu hoffen, dass die Ergebnisse der Umfrage die Städte in ihrem Handeln bekräftigen bzw. zum Umdenken motivieren. Die FBB und ihre mittlerweile etwa 100 Mitglieder (darunter auch Städte!) stehen mit Rat und Tat zur Verfügung.

<< zurück

Abonnenten Login

Redaktion

Thomas Engelbrecht
(verantwortlich)
Tel.: 030 42151-221
Fax: 030 42151-670
E-Mail
 

Susan Schlizio
(Redaktionsassistenz)
Tel.: 030 42151-336
Fax: 030 42151-670
E-Mail

Mediaservice

Torsten Hanke
(verantwortlich)
Tel.: 030 42151-206
Fax: 030 42151-670
E-Mail

 

Susan Schlizio
(Anzeigensachbearbeitung)
Tel.: 030 42151-336
Fax: 030 42151-670
E-Mail

Vertrieb

Wolfgang Krausch
(verantwortlich)
Tel.: 030 42151-388
Fax: 030 42151-232
E-Mail

Kalender

M D M D F S S
 
 
1
 
2
 
3
 
4
 
5
 
6
 
7
 
8
 
9
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
 
29
 
 
 
 
 

Über die Zeitschrift

Die Fachzeitschrift Immobilien vermieten & verwalten informiert praxisorientiert und unabhängig über alle wichtigen Themen für Wohn- und Gewerbeimmobilien. Unter anderem werden folgende Schwerpunkte genauer betrachtet: Immobilien-Management, Modernisierung, Gebäude- und Heiztechnik, Finanzierung sowie aktuelle Urteile.