Mietrechtsurteile

Inhalte filtern

z.B. 23.08.2019
z.B. 23.08.2019

31 - 40 von 2481 Urteilen

Vermieter durfte Pauschale nicht umlegen

Wenn der Eigentümer einer Wohnanlage einen Dienstleister engagiert, der außerhalb der Geschäftszeiten der Hausverwaltung Notrufe annimmt und bearbeitet, dann muss er die Kosten dafür selbst begleichen. Er kann die Pauschale nicht auf die Mieter umlegen. Lesen Sie mehr »

Uralte Linden des Nachbarn besser nicht antasten

Wenn allzu üppig wuchernde Grünpflanzen an der Grenze des einen Grundstücks eine erhebliche Belästigung für das Nachbargrundstück darstellen, dann muss der Eigentümer Abhilfe schaffen. Tut er das dauerhaft nicht, kann sogar der Nachbar eine Beschneidung in die Wege leiten. Besonders vorsichtig sollte er aber immer dann sein, wenn es sich um ausgesprochen alte Bäume handelt. Lesen Sie mehr »

Oh Schreck: Vermieter haftet nicht für alles

Verletzt sich ein Mieter infolge eines Mangels der Mietwohnung, haftet meist der Vermieter. Allerdings muss der Mangel der Wohnung die Verletzung direkt verursacht haben. Stürzt eine Mieterin, weil sie sich wegen eines herunterfallenden, defekten Rollladens erschreckt hat, haftet der Vermieter nicht. Lesen Sie mehr »

Vorsicht bei der Umlage von Hausmeisterkosten

Hat ein Vermieter einen Pauschalvertrag mit einem Hausmeisterdienst, der einzelne Kostenpositionen nicht aufschlüsselt, kann der Vermieter die Kosten dafür nicht auf seine Mieter umlegen. Es muss nachvollziehbar sein, welche Tätigkeiten der Hausmeisterdienst im Einzelnen ausgeführt hat. Grundsätzlich dürfen Vermieter zwar die Kosten für einen Hausmeister oder einen Hausmeisterdienst auf ihre Mieter umlegen. Allerdings gibt es bei dieser Kostenposition immer wieder Streit. Denn oft führt der Hausmeister auch Wartungsarbeiten oder Reparaturen aus oder übernimmt kleinere Verwaltungsarbeiten.

Diese Kosten sind jedoch nicht umlagefähig. Dazu kommt, dass ein Hausmeister häufig Tätigkeiten übernimmt, die als gesonderte Kostenposition in der Abrechnung auftauchen – etwa Winterdienst oder Gartenpflege. Diese darf der Vermieter nicht doppelt abrechnen. Lesen Sie mehr »

Immobilienkäufer macht Fehler bei der Überweisung

Das Recht bei notariellen Kaufverträgen ist stark formalisiert. Durch solche starren Regeln sollen alle Vertragsparteien geschützt werden, zumal es ja häufig um erhebliche Summen geht. Doch einen kleinen Fehler hat die Justiz in einem konkreten Fall einem Erwerber zugestanden: Er hatte das falsche Konto erwischt. Lesen Sie mehr »

Streit um den Heckenschnitt

Landesrechtliche Regelungen geben oft vor, wie hoch eine Hecke auf einer Grundstücksgrenze sein darf. Nachbarn können jedoch nicht verlangen, dass der Eigentümer seine Hecke vorsorglich im Herbst und Winter so stark herunterschneidet, dass sie im Sommer die zulässige Höhe nicht überschreitet. Lesen Sie mehr »

Seiten

                                                                                                                                                               

In der aktuellen IVV lesen Sie:

Steuerlicher Anreiz für mehr Werkswohnungen
Die Wiederentdeckung der Werkswohnung