Projekte zeigen Wege aus der Wohnungsbaukrise
Prämiert werden zukunftsweisende und innovative Beispiele, die den vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit gerecht werden und übertragbare Lösungen für bezahlbares und qualitätsvolles Wohnen anbieten. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 176 Projekte deutschlandweit für den Deutschen Bauherrenpreis beworben. Darunter befinden sich Neubauten, Modernisierungen, Um-bauten sowie Projekte des Bauens im Bestand. Aus der Vielzahl der Einreichungen wurden 30 Projekte für den begehrten Preis nominiert. Die interdisziplinär zusammengesetzte Jury unter dem Vorsitz von Jörn Walter, ehemaliger Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg, zeichnete insgesamt fünf Projekte mit dem Deutschen Bauherrenpreis aus.
Zusätzlich drei Sonderpreise
Drei weitere Beiträge erhielten von der Jury einen Sonderpreis. Mit diesen Sonderpreisen wurden Projekte gewürdigt, die in besonderer Weise beispielhafte Antworten auf zentrale Zukunftsfragen des Wohnungsbaus geben – von der Sicherung sozialer Infrastruktur über die Weiterentwicklung bestehender Quartiere bis hin zur Revitalisierung vorhandener Gebäudestrukturen. Wie das konkret aussieht zeigt das Projekt „Revitalisierung Hochhaus Sterntalerweg“, das einen Sonderpreis erhielt.
Vorbild für den Wohnungsbau von morgen
Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, sagte in ihrem Grußwort: "Der Mut, Gewohntes zu hinterfragen und neue Wege zu gehen, ist der Schlüssel für den Wohnungsbau von morgen. Seit 40 Jahren zeichnet der Deutsche Bauherrenpreis Projekte aus, die zeigen: Gute Architektur, Innovation und Wirtschaftlichkeit sind kein Widerspruch. Die klügsten Lösungen sind oft nicht die aufwendigsten, sondern die am besten durchdachten. Die diesjährigen Preisträger zeigen: Es geht. Genau solche Projekte brauchen wir als Vorbild für den Wohnungsbau von morgen."
Impulse für lebenswerte Städte
Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, sagte mit Blick auf die Preisträger: "Die ausgezeichneten Projekte sind ermutigende Beispiele dafür, wie bezahlbares und zugleich architektonisch, sozial und ökologisch hochwertiges Wohnen gelingen kann. Sie setzen starke Impulse für lebenswerte Städte und Quartiere."
Übertragbare Lösungen für die Praxis
Der Deutsche Bauherrenpreis wird von den drei auslobenden Verbänden GdW, BDA und Deutscher Städtetag seit 1986 vergeben. Neben dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen wird der Preis vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekt gefördert. Der Preis würdigt die besondere Verantwortung von Bauherren für wirtschaftliche, gestalterische, ökologische und soziale Qualität im Wohnungsbau und will übertragbare Lösungen für die Praxis sichtbar machen.
Quelle: GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.











