Erfolgreiche Zusammenarbeit
Die Stadtwerke Neuss-Tochter german contract kooperiert hier seit einem Jahr mit dem Hersteller Ceramic Fuel Cells (CFC) aus Heinsberg und bietet Kunden per Contracting die Möglichkeit, energieeffiziente Zukunftstechnologie zu nutzen.
Ein erster Kontakt zwischen beiden Parteien entstand im Winter 2012 über den Mutterkonzern, die Stadtwerke Neuss (swn). Als modernes Wirtschaftsunternehmen waren und sind die Stadtwerke immer an neuen, aktiv gestalteten Produkten und Dienstleistungen interessiert.
Denn so können sie ihren Kunden verschiedene Energiespar-Möglichkeiten sowohl für Wärme als auch für Strom aufzeigen – die Brennstoffzellen-Technologie ist daher ein potenziell interessantes Angebot. Um Interesse und Bedarf an der Brennstoffzelle auszuloten, informierte der Neusser Energieversorger zu Jahresbeginn 2013 über die lokale Presse zum Thema und zur Zusammenarbeit mit dem Heinsberger Hersteller CFC.
Die darauf folgende, umfangreiche Berichterstattung schürte reges Interesse von Gewerbe und Kleinindustrie mit mittlerem Strombedarf, so dass die Brennstoffzelle ins Portfolio an Energiedienstleistungen aufgenommen wurde.
Durch die intensive Zusammenarbeit mit den Experten aus Heinsberg konnten innerhalb des ersten Jahres bereits zehn Brennstoffzellengeräte in Gewerbebetrieben sowie auch bei privaten Immobilienbesitzern verbaut werden.
Wer Brennstoffzellen-Technologie nutzt, setzt auf effiziente und saubere Stromerzeugung. „Sie funktioniert nicht wie klassisch üblich über Verbrennung, sondern über eine elektrochemische Reaktion. Das Besondere dabei ist die direkte Umwandlung der chemisch gespeicherten Energie des genutzten Brennstoffs in Elektrizität und Wärme ohne Zwischenschritt“, erklärt Andreas Ballhausen, Mitglied der Geschäftsleitung bei Ceramic Fuel Cells (CFC).
Dadurch erreicht die Zukunftstechnologie einen ungewöhnlich hohen Wirkungsgrad, was eine CO2-Einsparung von bis zu 50 Prozent gegenüber der Brennwerttechnik und zentralem Strombezug bedeutet. Außerdem können Endnutzer ihre Stromkosten etwa halbieren. Damit schont die Brennstoffzellen-Technologie Ressourcen, Klima und Geldbeutel zugleich. Wichtig: Der aus dem Erdgas gewonnene Wasserstoff ist ebenso sicher zu handhaben wie andere Brennstoffe und Gase auch. Die Sicherheit solcher Systeme unterscheidet sich daher nicht von der herkömmlicher Heizkessel und ist dementsprechend hoch. Die am Produktionsstandort Heinsberg gefertigten Anlagen mit der Bezeichnung BlueGEN bringen verschiedene Vorteile gegenüber konventionellen, motorischen Anlagen mit sich. Einer davon ist der hohe elektrische Wirkungsgrad von bis zu 60 Prozent, durch den mehr Strom als Wärme produziert wird – dies ermöglicht einen ganzjährigen Betrieb, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.
Weitere Informationen bei gc Wärmedienste GmbH (german contract) und Ceramic Fuel Cells GmbH.











