Bundesumweltministerium ruft Innovationsplattform „Circular AI Hub“ ins Leben
Eine vielseitig besetzte Jury aus Wirtschaft, KI-Entwicklung und Politik sichtet dann die Konzepte und entscheidet sich für bis zu zehn Teams, die an der Durchführungsphase teilnehmen. Für die weitere Ausarbeitung ihres Geschäftsmodells erhalten die ausgewählten Gruppen in dieser Phase eine zweckgebundene Förderung. Die Gewinner-AIDEAS werden auf der neuen Plattform Circular AI Hub-Forum am 10. November 2026 öffentlich präsentiert.
Der „Circular AI Hub“ setzt die Arbeit des „Green AI Hub Mittelstand“ fort, der in den letzten vier Jahren zukunftsweisende KI-Lösungen zusammen mit mittelständischen Unternehmen herausgebildet und in kurzen Kreisläufen entwickelt hat. In den über zwanzig Projekten wurden praxisnahe Anwendungen mit hohem Technology Readiness Level (TRL) zur Steigerung der Ressourceneffizienz umgesetzt. Diese stehen künftig als Open-Source-Lösungen weiterhin anderen Unternehmen bereit.
Stärkung einer wettbewerbsfähigen Kreislaufwirtschaft
Gesucht werden innovative Ideen und Konzepte, die verdeutlichen, wie KI die Transformation zur zirkulären Wirtschaft beschleunigen und weiterentwickeln kann. Die neue Innovations-Plattform „Circular AI Hub“, fördert die Nutzung von KI-Anwendungen in der Praxis auf nachhaltige Weise. Eine gute Vernetzung der Mitwirkenden gehört ebenfalls zu den Hauptmerkmalen, um wertvolle, vorhande Ressourcen und Kenntnisse auf effiziente Weise zugänglich zu machen. Der „Circular AI Hub“ zählt somit zu den Kernelementen der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie.
Umsetzung in die Praxis
Fachlich und administrativ realisiert wird die neue Plattform von der "Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG)".
Besondere Unterstützung gilt der Industrie, Mittelstand und Start-Ups, die anwenderfreundliche KI-Lösungen umsetzen und damit ihre Lösungen skalieren und in die Praxis umsetzen. Technologische Partner sind das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das VDI-Technologiezentrum. Prof. Dr. Antonio Krüger, Geschäftsführer des DFKI erwähnt: „Künstliche Intelligenz kann die Circular Economy entscheidend voranbringen, wenn sie komplexe Zusammenhänge analysiert und daraus belastbare Entscheidungsgrundlagen schafft. Im Circular AI Hub entwickeln wir gemeinsam mit unseren Partnern die dafür notwendigen KI-Methoden und überführen sie in konkrete Anwendungen für Industrie und Mittelstand. So entstehen innovative und ressourcenschonende Lösungen mit unmittelbarem Nutzen für die Praxis.“ Bundesumweltminister Carsten Schneider hebt hervor: „Mit Kreislaufwirtschaft helfen wir nicht nur der Umwelt und vermeiden klimaschädliche Emissionen. Wir sorgen auch dafür, dass die deutsche Wirtschaft wettbewerbsfähiger und widerstandsfähiger wird, sichern langfristig unsere Rohstoffversorgung und erschließen neue Wachstumsfelder. Auf dem Weg dahin kann Künstliche Intelligenz einen wertvollen Beitrag leisten. Deshalb unterstützen wir Unternehmen mit dem Circular AI Hub ihre Ideen noch schneller in die Praxis umzusetzen.“
Quelle und weitere Informationen zur Teilnahme:
Bundesumweltministerium, https://aideas.circular-ai-hub.org/











