BIM für den Wohnungsbau

Digitaler Gebäude-Zwilling schafft Transparenz

Im Wohnungsbau ist die digitale Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) noch nicht weit verbreitet. Dabei bietet sie gerade für die Planung und den späteren Betrieb von Wohnimmobilien große Vorteile. Die höheren Investitionen in der Planungsphase rentieren sich schnell. Das zeigt ein Projekt der HOWOGE in Berlin.

1105
Hier entstanden in einem 64 Meter hohen Gebäude auf 22 Etagen 390 Mietwohnungen. Bild: HOWOGE/Rentsch
Hier entstanden in einem 64 Meter hohen Gebäude auf 22 Etagen 390 Mietwohnungen. Bild: HOWOGE/Rentsch

Die Methode BIM stammt aus dem angloamerikanischen Sprachraum. Hier war sie eine dringende Notwendigkeit, weil die dort üblichen Großbüros, in denen sowohl Architekten als auch Planer arbeiten, einer vereinfachten und standardisierten Kommunikation bedurften, um Informationsmangel sowie Abstimmungsfehler zu vermeiden. In Deutschland herrschen eher kleinteilige Büros vor, die zudem von Fachplanern oder Architekten geleitet werden. Dennoch findet die Methode auch hier immer mehr Anwender.

Weiterlesen mit IVV-Digital

Um den kompletten Artikel zu lesen benötigen Sie IVV-Digital oder IVV-Complete. Mehr Informationen zu unseren Produkten »

 

Falls Sie Fragen zu unseren Produkten oder Ihrem Bezugsstatus haben, können Sie unseren Leserservice kontaktieren »

Frank Urbansky

Frank Urbansky
Journalist, Fachautor und Berater

◂ Heft-Navigation ▸

Artikel Digitaler Gebäude-Zwilling schafft Transparenz
Seite 28 bis 30
6.11.2024
Seriell und digital – Sanierung der Zukunft
Zu personalintensiv, zu langsam, zu kleinteilig, zu analog – allein mit konventionellen Sanierungsverfahren lassen sich die Klimaziele im Gebäudesektor nicht erreichen. Einen Ausweg bieten serielle...
8.8.2025
Konnektivität der Heizungsanlage
In vielen Gebäuden laufen Heizungen nach starren Mustern, unabhängig vom tatsächlichen Bedarf. Digitale Systeme schaffen hier Abhilfe: Sie nutzen aktuelle Verbrauchs-, Wetter- und Gebäudedaten, um die...
7.7.2026
Digitalisierung im Gebäude
Um die Energieeffizienz im Gebäudesektor zu erhöhen und die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, spielen digitale Technologien eine entscheidende Rolle. Doch bislang ist dieses Potenzial weitgehend...
5.12.2024
IW.2050 nimmt Bauteil-Datenbanken unter die Lupe
Produktpässe, Zirkularitätsindizes und Bauteil-Datenbanken – Teil 3 unserer Serie widmet sich den Tools und Plattformen rund um Baumaterialien im Recycling und Re-use-Prozess. Dabei geht es um...
3.6.2024
50 Millionen Euro für die Quartierssanierung in Serie
Ein Projekt der Düsseldorfer Rheinwohnungsbau GmbH zeigt, wie sich die Dekarbonisierung des Wohngebäudebestands schnell und wirtschaftlich bewältigen lässt. Schlüssel zum Erfolg ist ein Konzept, das...
26.10.2026
Vernetzung schafft bedarfsgerechte Wärme
Der tatsächliche Wärmebedarf eines Gebäudes zeigt sich erst im Betrieb – wenn auf eine zentral gesteuerte Wärmeversorgung individuelle Bedürfnisse und unterschiedliche Anforderungen treffen. Für die...