bautec 2016 trägt Themen Wohnungsnotstand und Fachkräftemangel Rechnung

Die Bilanz der bautec 2016 (16.-19.02.): 35.000 Fachbesucher, 500 Aussteller, und zahlreiche Fachforen. Politiker widmeten sich beim VIP-Abend der Frage "Wie kann Deutschland mindestens 350.000 Wohnungen im Jahr 2016 bauen?".

FOTO: BAUTEC MESSE BERLIN
FOTO: BAUTEC MESSE BERLIN

Im Zentrum der Messe stand der energetische Systemverbund von Gebäudehülle und Gebäudetechnik, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Architekten, Planern und Verwalters informierten sich über moderne Bauweisen und Baustoffe, über  Sanitär-, Heizung- und Klimathemen sowie technische Ausstattungen für den Alt- und Neubau.

Brandaktuellen Themen wie dem derzeitigen Wohnungsnotstand in Ballungsräumen und dem Fachkräftemangel in der Branche trug die Messe im fachlichen Rahmenprogramm und mit einer eigenen Ausstellung zum Thema "Wohnungsbau: kostengünstig - schnell -nachhaltig" Rechnung.

Diese erstmals veranstaltete Sonderschau erntete viel Lob. Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) informierte sich in Halle 24 über zukunftsweisende Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen.

Statements zur bautec 2016

Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz- Bau und Reaktorsicherheit: "Ich bin begeistert. Die Herausforderung für unseren Wohnungsbau ist, jetzt schnell, günstig und nachhaltig zu bauen. Hier sehe ich Lösungsmöglichkeiten, die genau diesen Anforderungen gerecht werden."

 Lutz Vöing, Leiter Marketing und Kommunikation, Wienerberger GmbH: "Wir sind nach Jahren zum ersten Mal wieder auf der bautec gewesen und überrascht wie stark unser Stand frequentiert wurde. Alle Bereiche sind auf großes Interesse gestoßen. Sehr groß war der Anteil der Fachleute, die Detailinfos und Inspirationen suchten. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ansturm der Besucher."

Max Bögl, Gesellschafter, Max Bögl Stiftung und Co. KG: "Wir waren auf der Sonderschau 'Wohnungsbau: kostengünstig - schnell - nachhaltig' in Halle 24 vertreten. Wir freuen uns über das rege Interesse des Fachpublikums an unserem Modulbausystem."

Michael Knipper, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie e.V.:  "Die deutsche Bauwirtschaft steht vor einem Jahr voller Herausforderungen vor allem im Wohnungsbau. Es war daher genau richtig, dass sich die bautec 2016 diesem Thema geöffnet hat. Wie ein roter Faden zogen sich Ausstellungen, Veranstaltungen und Diskussionen durch die vier Messetage und haben unserer Branche wichtige Impulse gegeben. Ich schaue zuversichtlich auf die bautec 2018, die wir auch weiterhin mit voller Kraft unterstützen werden."

Peter Michael Miethner, Verkaufsleiter Region Ost, August Brötje GmbH: "Wir brauchen eine Messe in dieser Region, die sowohl für Endverbraucher wie auch für Fachbesucher zugänglich ist. Denn nur so können die Industrie und das Handwerk zeigen, was sie können. Die Qualität der bautec ist deutlich gestiegen. Dieser Tatsache haben wir mit unserer Präsenz und unserem Messeauftritt Rechnung getragen."

IVV-Forum zum Thema "Quartier-Strom" - Berliner Projekte zur alternativen Energiegewinnung
Das Forum war hochkarätig besetzt mit Referenten der Unternehmen STADT UND LAND, GEWOBAG ED, URBANA Energiedienste GmbH und LICHTBLICK SE.

Chefredakteur, Thomas Engelbrecht, Chefredakteur des Fachmagazins für die Wohnungswirtschaft, IVV, leitete eine spannende Diskussion über dezentrale Energieproduktion. Einige Wonungsunternehmen erzeugen bereits "an den großen Konzernen vorbei" eigene Energie mittels Solartechnik oder Blockheizkraftwerken. Sie möchten die Klimaschutzziele des Berliner Senats einhalten und den Mietern kostengünstigen Strom und Wärme anbieten - mit Erfolg.

Das Forum in Halle 23 brachte Erstaunliches zu den Projekten der landeseigenen Wohnungsunternehmen zutagage, worüber in der IVV Print- und Onlineausgabe demnächst zu lesen sein wird.


 

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