Eismelder

07.04.2011

Freiflächenheizungen sollen in den Wintermonaten jene Außenbereiche, in denen Personen durch Eis und Schnee in Gefahr geraten können, zuverlässig vor Glätte und Schneelast schützen.

Dieses Heizsystem sorgt für schnee- und eisfreie Flächen. Foto: Eberle

Dazu gehören Straßen und Wege, Rampen und Garagenauffahrten, Flachdächer und Dachrinnen, Treppen, aber auch öffentliche Bereiche wie beispielsweise Eingänge von Krankenhäusern. Die Heizsysteme bestehen aus Heizelementen, Sensoren und Fühlern sowie einem Eismelder. Er stellt die Zentrale des gesamten Systems dar und schaltet das Heizsystem. Die Funktionsweise ist einfach und vielfach erprobt: Wird die im Eismelder eingestellte Temperatur unterschritten und gleichzeitig der Wert für die Feuchte überschritten, schaltet sich die Heizung ein. Ist eine der Bedingungen nicht erfüllt, bleibt die Heizung aus. In Betrieb bleibt die Heizung solange, bis die im Eismelder eingestellten Werte „Feuchte“ unterschritten oder „Temperatur“ überschritten sind und eine eventuell eingestellte Nachheizzeit abgelaufen ist.
Ganz wichtig ist, dass sofort bei Beginn des Schneefalls oder der Eisbildung die Abtautemperatur erreicht wird. Hat sich erst einmal eine glatte Schnee- oder Eisoberfläche gebildet, benötigt man ein Vielfaches an Energie, um diese wieder zu schmelzen. Außerdem wäre der eigentliche Zweck – eine rutschfreie Fläche – nicht erreicht. Vollautomatische Eismelder wie der EM 524 89 von Eberle Controls erfassen Feuchte und Temperatur. Gegenüber rein thermostatisch gesteuerten Anlagen lässt sich bis zu 80 % Energie einsparen – durch die Ermittlung beider physikalischer Eigenschaften wird der optimale Einschaltzeitpunkt berechnet, um die Eisbildung frühzeitig, also noch vor dem Gefrierpunkt, zu verhindern. Mittels der innovativen Technologie des EM 524 89 läuft die Heizung demnach immer nur zur richtigen Zeit und nur so lange, wie nötig. Bei minimalen Betriebskosten sorgt der EM 524 89 damit zu jeder Tages- und Nachtzeit für eine schnee- und eisfreie Fläche.
Der EM 524 89 von Eberle verfügt über drei große Tasten für die Eingabe der Sollwerte und Parameter sowie ein zweizeiliges Display, das die aktuellen Temperatur- und Feuchtewerte sowie die eingestellten Soll-Werte anzeigt. Das sind individuell einstellbare Angaben über Grundtemperatur, Feuchte, Nachheizen, Dauerheizen, Temperaturbereich und Fehleralarm. Der Eismelder wird mit einer Schnappbefestigung auf die DIN-Schiene eines Schaltschranks eingebaut und mit den Anschlüssen der Fühler verbunden. Nach der automatischen Fühlererkennung beginnt der EM 524 89 sofort mit der Arbeit. Ein werkseitig eingestelltes Standardprogramm überwacht die sicherheitsrelevanten Werte. Alle Parameter lassen sich aber auch leicht den eigenen Wünschen anpassen. Im Falle eines Alarms zeigt das Gerät den Fehler im Display an, das auffällig im Sekundentakt blinkt. Der Hersteller bietet optimal auf den EM 524 89 abgestimmte Sensoren und Fühler an. Dazu gehören fest installierbare und austauschbare Bodentemperaturfühler und Feuchtesensoren für die Freifläche und Dachrinne, aber auch Lufttemperaturfühler für die Temperatursturzfunktion.

Suchbegriffe: Fussboden

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