Architekt Jörg Finkbeiner über zirkuläres Bauen

„Wir müssen wieder in Zyklen von 300 Jahren planen und bauen“

Der Architekt Jörg Finkbeiner und sein Büro zählen zu den Pionieren des zirkulären Bauens. Im Gespräch mit der IVV berichtet er von rechtlichen Hürden, einem wachsenden Interesse von Investoren an Recyclingmaterialien und er erklärt, wie Internetbörsen für gebrauchte Bauteile funktionieren.

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Architekt Jörg Finkbeiner engagiert sich für das Bauen nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip ein. Bild: Partner & Partner Architekten
Architekt Jörg Finkbeiner engagiert sich für das Bauen nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip ein. Bild: Partner & Partner Architekten

Der gebürtige Freudenstädter Jörg Finkbeiner aus dem Schwarzwald hat nach einer Schreinerlehre an der TU in Berlin Architektur studiert. 2006 gründet er mit Klaus Günter dort „Partner und Partner Architekten“. Aktuell beschäftigt das Büro gut 40 Mitarbeiter. Seit 2011 ist der Visionär Cradle-to-Cradle-Consultant und gehört zu den Pionieren zirkulären Bauens. Der 54-Jährige ist Lehrbeauftragter an der TU und war bis 2017 an der Hochschule Detmold Dozent für „nachhaltiges Konstruieren“. Bundesweit referiert der Experte über die Wiederverwendung von Baumaterialien, Holzbau, Baukultur und nachhaltige Städte.

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Leonhard Fromm

Leonhard Fromm
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Artikel „Wir müssen wieder in Zyklen von 300 Jahren planen und bauen“
Seite 40 bis 41
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