GETEC-Gesellschaft erweitert Geschäftstätigkeit in Österreich

Die GEM - Gesellschaft für Energieversorgung und -management Österreich mbH, ein Unternehmen der GETEC-Gruppe, hat rückwirkend zum 1.12.2012 eines der größten Biomasseheizkraftwerke Österreichs übernommen. Damit erweitert die GEM ihre Geschäftstätigkeit und entwickelt sich zu einem namhaften Ökoenergieversorger in Österreich.

BHKW in Ennsdorf
BHKW in Ennsdorf

Die Übernahme des Biomasseheizkraftwerkes Ennsdorf (Oberösterreich) ist ein wichtiger Meilenstein in der noch jungen Firmengeschichte der Gesellschaft für Energieversorgung und -management Österreich mbH (GEM), eines Tochterunternehmens des Energiedienstleisters GETEC AG. „Mit diesem Zuwachs hat sich GEM zu einem wichtigen Ökoenergieerzeuger und -versorger in Österreich entwickelt“, freuen sich die GEM-Geschäftsführer Johann Glöckl und Heiko Lippelt.

Das BMHKW Ennsdorf befindet sich im Wirtschaftspark Ennshafen und wird mit jährlich 250.000 Schüttraummetern Holz und Holzhackschnitzeln aus dem Großraum Nieder- und Oberösterreich befeuert. Die thermische Leistung des Kraftwerks beträgt 25 MW bei einer elektrischen Leistung von 5 MW. Pro Jahr werden etwa 42 Mio. Kwh Ökostrom – das entspricht dem Verbrauch von rund 15.000 Haushalten – erzeugt und ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Zudem liefert das BMHKW Ennsdorf umweltfreundliche Fernwärme in die benachbarte Stadt Enns sowie zur Versorgung des Wirtschaftsparkes Ennshafen. „Von dem seit sechs Jahren laufenden Kraftwerk können jedoch noch weitere Wärmekapazitäten ausgeschöpft werden. Dies wird eine der Aufgaben der GEM sein“, sagte Geschäftsführer Heiko Lippelt.

„Mit der Übernahme dieses zukunftsweisenden Projektes durch die GEM wird ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz und zur Erreichung des Klimabündniszieles langfristig gesichert“, sagte Geschäftsführer Johann Glöckl. Das BMHKW Ennsdorf spart gegenüber vergleichbaren konventionellen Kraftwerken jährlich 17.000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2). Die Bedeutung der GEM beschrieb Glöckl nicht ohne Stolz: „Wir sind Teil der Energiewende!“

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