Neu bauen ist einfacher, als im Bestand bauen. Das gilt beosnders für die Planung und Ausführung. Etliche technische und rechtliche Begleiterscheinungen des Bestandes – formale und technische Mängel – müssen in Einklang mit den neuen Gestaltungs- und Nutzungswünschen der Bauherrschaft sowie dem Baurecht gebracht werden. Nicht jeder Hausverwalter, Eigentümer, Vermieter, Bauherr kann in diesen komplexen Dingen Experte sein. Hier braucht es an Unterstützung durch Fachleute.
Zu Beginn steht die profunde Statusanalyse des Bestandes. Sie hilft u.a. unerwartete Kostensteigerungen zu minimieren. In diesem Zusammenhang lassen sich zudem in den frühen Planungsphasen geeignete und ganzheitliche Lösungen entwickeln. Dies können im Bereich des Brandschutzes z. B. die Anwendung von Ingenieurmethoden, zeitgemäße Brandschutzkonzepte und die Berücksichtigung von modernen und innovativen Bauprodukten sein. Die technischen Lösungen müssen hierbei immer mit dem jeweils maßgeblichen Baurecht übereinstimmen – hierfür gibt es verschiedene Instrumente zum Umgang mit Abweichungen.
In diesem Seminar erfahren Sie:
- Ausgangspunkt für das Bauen im Bestand: Baulicher und formaler Zustand von bestehenden Gebäuden
- Wann kann Bestandsschutz geltend gemacht werden?
- Grundlagen der Planung und Ausführung im Bestand
- Typische Herausforderungen und Stolperstellen im Bestand
- Konzeptionelle Lösungsansätze
- Sanierungsmöglichkeiten und -grenzen mit Hilfe von modernen Bauprodukten und -arten
- Abkofferung von Verteilern in notwendigen Treppenräumen
- Sanierung von Schächten und deren Abschlüsse
Das Seminar richtet sich an Bauherren, Gebäudebetreiber, Architekten, Fachplaner, Brandschutzplaner, ausführende Unternehmer, Objektüberwacher.







