Der Baukörper läuft an der Schmalseite ähnlich wie ein Schiff spitz zu. 800 gold-beige lackierte Gitterroste schmücken die Fassade. Eine Baugemeinschaft aus 39 Familien, Singles und Paaren haben das eigenwillige Haus geplant und die Wohnungen individuell ausgebaut. Türen und Sanitärbereiche sind barrierearm, es gibt Aufzüge, einen begrünten Hof sowie eine Dachterrasse zur gemeinsamen Nutzung.
Der KfW Award Bauen und Wohnen wurde in diesem Jahr zum 14. Mal vergeben. Das Motto diesen Jahres lautete "Urbanes Wohnen - Häuser in der Stadt". Prämiert wurden am 23. Juni in Berlin private Bauherren oder Baugemeinschaften, die in den vergangenen fünf Jahren ein Haus mit mindestens drei Wohneinheiten im innerstädtischen Bereich gebaut oder modernisiert haben. Bewertet wurden die Projekte anhand ihrer gelungenen Balance aus Modernität, Energie- und Kosteneffizienz, ihrer optimalen Raum- und Flächennutzung sowie der individuellen Wohnlichkeit. Die Gewinner kommen aus Berlin, Bayern, Baden-Württemberg, und Hamburg.
Die Jury um Prof. Hans Kollhoff, Architekt in Zürich/Berlin, hat die Preisträger mit einem Preisgeld von insgesamt 30.000 EUR belohnt. Die zehn Preisträger haben insgesamt vierzehn Neubauten errichtet und drei Altbauten grundlegend modernisiert. Bei den prämierten Objekten wurden mit gelungener Architektur sowohl vielfach die ambitionierten Standards der KfW-Effizienzhäuser erreicht als auch geschickt Maßnahmen zum Abbau von Barrieren umgesetzt.
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