Keine blinkenden Windenergieanlagen mehr
Vermieden wird das Dauerblinklicht mit Hilfe des radargestützten Systems „airspex“ des Brandenburger Unternehmens ENERTRAG Systemtechnik. Es schaltet die Befeuerung nur dann ein, wenn ein Luftfahrzeug in die Nähe der Windenergieanlagen gelangt.
„airspex“ wurde von ENERTRAG gemeinsam mit Airbus Defence & Space, der Verteidigungs- und Sicherheitsdivision des Luft- und Raumfahrtkonzerns Airbus, entwickelt und arbeitet im X-Band Frequenzbereich. Seinen Praxistest absolvierte es im Bürgerwindpark Ockholm-Langenhorn in Schleswig-Holstein.
Das System aktiviert die Befeuerung, wenn sich ein Luftfahrzeug in einem Umkreis von vier Kilometern befindet und dabei in einer Höhe von bis zu 600 Metern fliegt. Sobald es dieses Gebiet verlässt, wird die Befeuerung wieder deaktiviert.
„airspex“ eignet sich nicht nur für neue Windenergieprojekte, die Anerkennung des Systems ermöglicht seinen Einsatz auch in bestehenden Windparks. Davon profitiert beispielsweise der Bürgerwindpark in Ockholm-Langenhorn.
„airspex“ wurde auf der WindEnergy Hamburg vom 23. - 26. September 2014 von ENERTRAG vorgestellt.











