61 Wohnungen für Baugemeinschaften

Quartier Baakenhafen (HafenCity) nimmt weiter Gestalt an

07.08.2018

Beim hochbaulichen Realisierungswettbewerb für das Baufeld 96 konnte das Architekturbüro LH Architekten, Landwehr Henke + Partner mbH, Hamburg, mit seinem Entwurf überzeugen. Der Altonaer Spar- und Bauverein eG (altoba) erstellt für die Bauge­mein­schaft GleisOase 24 Mietwohnungen.

Luftbild des noch unbebauten Abschnitts 96 Baakenhafen in der Hafencitty, Hamburg
Am größten Hafenbecken der HafenCity entsteht eine dichte Mischung aus intensiver Wohn- und Freizeitnutzung, grünen Freiräumen und Arbeitsplätzen. FOTO: HAFENCITY/frizzkuhn

Die Baugemeinschaft Einklang-Baaken­hafen plant den Bau von ca. 20, die Baugemeinschaft Am Leuchtturm den Bau von ca. 17 Eigen­tums­wohnungen. Darüber hinaus entstehen Gemeinschaftsflächen sowie Raum für publi­kumsbe­zogene Nutzungen im Erdgeschoss.

Gemeinschaftliches Wohnen am neuen Baakenpark

Das Baufeld 96 liegt an der Baa­kenallee und grenzt nördlich direkt an den bereits im Mai 2018 eingeweihten Baakenpark. Auf dem Grundstück werden Wohnungen mit einer Geschossflä­che von insgesamt ca. 7.100 qm entste­hen, wovon ca. 2.400 qm als geförderte Mietwohnun­gen und ca. 4.700 qm als preisgedämpfte Eigentumswohnungen geplant sind.

Die beiden Bau­körper sollen im Energiestandard IFB-Effizienzhaus 55 erstellt werden. Ins­gesamt wird das Quartier Baakenhafen eine Fläche von 24 ha umfassen

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Hafencity, Baakenhafen. Ansicht von Norden: Das Quartierszentrum am Baakenhafen nimmt Gestalt an. Pressebild: Bloomimages/Ditting/GWG

und soll rund 2.100 Wohnun­gen sowie 2.200 Arbeitsplätze (ohne Baakenhöft) bieten. Das Quartier wird sich neben seiner doppelten Wasser­lage – an der Elbe sowie am größten Hafenbecken der HafenCity – vor allem durch die Vielfalt seiner Nutzungen und Bewohner auszeichnen. Anfang 2018 wurden die ersten Gebäude in diesem Quartier fertiggestellt.

Wohnvielfalt am längsten Hafenbecken der HafenCity

Zu den Anforderungen an die Architektur für das Baufeld 96 gehören neben der gestalteri­schen Anpassung an das Quartier eine hohe ökonomi­sche Effizienz zur Erzielung tragfähiger Mieten und Wohnungspreise sowie die Berücksichtigung der Bedürfnisse von Menschen aller Generationen im Hinblick auf Mobilität und Barrierefreiheit.

Thomas Kuper, Mitglied des Vorstands der altoba, sagt: „Unsere Genossenschaft hat bereits sehr positive Erfahrungen mit Baugemeinschaften und ihrem Engagement für vielfältige und stabile Quartiere gemacht. Die ausgewählten Entwürfe von LH Architekten passen mit ihrer Kombination aus zeitloser Fassadengestaltung und nichtalltäglichen Designelementen gut zu unserer genossenschaftlichen Idee von lebendiger und kommunikativer Nach­barschaft.“

Suchbegriffe: HafenCityHamburgaltoba

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