Systematische Luftversorgung in Wohngebäuden

02.12.2016

In Mehrgeschossbauten haben die vielen Parteien oft verschiedene Vorstellungen vom Heizen und vom Lüften. Gleichzeitig werden aufgrund der Energieeffizienz Gebäudehüllen immer dichter. Doch die luftdichte Bauweise erfordert ein durchdachtes Lüftungskonzept, um beispielsweise Schimmelbildung vorzubeugen und ein gesundes Raumklima zu erhalten.

Airflow-Komplettsystem aus Lüftungsgerät, Regler und Smart Box. FOTO: AIRFLOW LUFTTECHNIK GMBH

Die Empfehlung lautet daher: regelmäßiges Lüften beugt Schimmelbildung vor. Wo dies nicht möglich ist, oder auch vermehrt in Wohnungs- oder Gewerbeneubauten werden immer öfter Lüftungsanlagen eingebaut.

Der Lüftungshersteller Airflow Lufttechnik GmbH bietet zum Einbau ein System bestehend aus Zentralgerät, Übergabemodul und Bedieneinheit an, das  ein gutes Klima schaffen soll. Und das funktioniert so: Im Keller oder auf dem Dach der Immobilie wird ein zentrales Duplex Lüftungsgerät installiert, anschließend werden über zentrale Versorgungskanäle die Übergabemodule (SMART Box) der einzelnen Parteien des Gebäudes versorgt. Die SMART Box selbst findet ihren Platz in einer Zwischendecken oder einer Vorsatzwand der jeweiligen Einheit und reguliert von dort den Luftstrom in und von den einzelnen Räumen. Die Box selbst soll nach der Montage nicht mehr zu sehen sein.

Smarte Regulierung
An ein einziges Lüftungsgerät sollen bis zu 63 SMART Boxen angeschlossen werden können. Es stehen fünf verschiedene Modelle, mit Volumenströmen von 18 bis 1.400 m³/h, zur Verfügung– eine durchschnittlich große Wohnung verbraucht etwa 100 bis 150 m³ Luft pro Stunde. Bei jeder einzelnen SMART Box könnten verschiedene Sensoren wie z.B. CO2, VOC, Feuchte etc., Erhitzer oder Kühler installiert werden, um die Luft entsprechend zu konditionieren. Alle Parameter regulieren Nutzer über die SMART Box-Regelung, entweder über einen Touchscreen oder über einen integrierten Webserver über LAN / WLAN mittels Nutzer-PC, -Laptop, -Tablet etc. Über den integrierten Cloud-Server könnten Mieter oder Besitzer via Smartphone oder Tablet von jedem Punkt der Welt über Internet auf ihre SMART Box zugreifen.

Zentrale Verbrauchsermittlung
Dank intelligenter Technik aus einer Hand soll das Zentralgerät von Airflow alle SMART-Boxen erfassen und den benötigten Luftstrom ohne Zeitverzögerung und Strömungsschwankungen liefern können. Zusätzlich speichert es den Verbrauch der einzelnen Wohnungen ganz genau nach. So könne der tatsächliche Luftverbrauch ermittelt und abgerechnet werden – eine allgemeine und letzendlich unfaire Pauschale würde damit entfallen.

Unser Tipp:
Mitschnitt des IVV-Webinar „Schimmelbefall in Wohngebäuden“ im HUSS-Onlineshop

Lesen Sie weitere Artikel der IVV zum Thema Raumklima:
Probleme mit feuchten Wänden (Jan 2016)
Komfort auf Knopfdruck (März 2014)
Elektronisches Lüftungs-Management für die Fenster 2013
Gesundes Raumklima ganz automatisch 2012
Empfehlung zum Wohlfühlklima im Haus 2012

Suchbegriffe: BelüftungLüftungRaumklimaSchimmel

Weitere Artikel

                                                                                                                                                               

In der aktuellen IVV lesen Sie:

Was kann man gegen IT-Spionage und Sabotage tun?
SPECIAL: Die Zukunft der Messdienstleistungen, Messwesen-Wandel: Chancen und Perspektiven der Digitalisierung, Fernauslesbare Verbrauchszähler leasen statt kaufen