Erhöhte Einbruchgefahr in Herbst- und Wintermonaten

Tag des Einbruchschutzes am 29. Oktober

Die Berliner Polizei gab jüngst bekannt, alle 45 Minuten wird in Berlin ein Einbruch versucht. In anderen Städten und Gemeinden ist die Zahl der Einbrüche und -versuche ebenfalls hoch. Die bundesweite Initiative für aktiven Einbruchsschutz „Nicht bei mir!” empfiehlt die gezielte Anschaffung von Sicherheitstechnik.

In der dunklen Jahreszeit ist es für Einbrecher noch einfacher, die Anwesenheit von Bewohnern festzustellen. BILD: PIXABAY
In der dunklen Jahreszeit ist es für Einbrecher noch einfacher, die Anwesenheit von Bewohnern festzustellen. BILD: PIXABAY

Einfamilienhäuser, zum Beispiel am Stadtrand, gelten als besonders gefährdet. Einbrecher bevorzugen Terrassentüren oder Fenster, aber auch Garagen, Keller und Lichtschächte, um ins Haus zu gelangen. Diese müssen deshalb besonders geschützt werden. Doch auch für Wohnungen in Mehrfamilienhäuser gilt, dass von außen leicht erreichbare Bereiche und natürlich Wohnungstüren, gegen Einbruch gesichert werden müssen. 

Am 29. Oktober 2017 findet pünktlich zur Umstellung auf die Winterzeit wieder der bundesweite Tag des Einbruchschutzes statt. An diesem Aktionstag informieren Polizei und Sicherheitsunternehmen, wie man sich am besten vor Einbrüchen schützen kann.

Effektive Einbruchschutzmaßnahmen sollten immer vom Experten geplant und installiert werden. Als zentrale Anlaufstelle für erste Informationen zum Thema Einbruchschutz dienen die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen, sowie die Internetseite der Initiative für aktiven Einbruchschutz unter www.nicht-bei-mir.de. Bürgerinnen und Bürger können sich dort umfassend informieren und qualifizierte Sicherheitsunternehmen finden.

Wachsam bleiben und gezielte Maßnahmen treffen

Heutzutage lässt sich das „Smart Home“, das intelligente Zuhause, bereits durch Apps auf dem Handy fernsteuern. Um Einbrüchen vorzubeugen muss es aber gar nicht so kompliziert sein: So sind zum Beispiel Zeitschaltuhren geeignet, um die Anwesenheit in der Wohnung zu simulieren. Auch bei kurzer Abwesenheit sollte man nie vergessen, die Fenster zu schließen und die Haustür ordentlich zu verriegeln.

Neben dem richtigen Verhalten helfen weitere Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise verstärkte Schlösser und Fensterbeschläge sowie Bewegungsmelder und Alarmanlagen, um die eigenen vier Wände in der dunklen Jahreszeit sicher zu machen. Dr. Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!” betont: „Wir raten zu mechanischen Sicherungen, die einen Einbruch erschweren und verlangsamen und zur elektronischen Sicherheitstechnik, die den Täter entdeckt und abschreckt, denn Einbrecher ziehen die schnelle Beute vor.“

► Lesetipp: Wie lassen sich Angsträume in Wohnquartieren beseitigen?

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mit folgenden Fachartikeln:
Die Methoden der Wohnungseinbrecher und die Gegenmaßnhamen
Smart Home-Technik
Rauchwarnmelder sind jetzt überall Pflicht
Heft 10/2016 ist am 5. Oktober 2016 erschienen.

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