Klimaneutrale Stadt

Energiekonzepte für Neubaugebiete im Berliner Norden

In Berlin-Pankow sollen in der Ludwig-Quidde-Straße und Blankenburger Süden ab 2020 schrittweise insgesamt über 10.000 Menschen ein neues Zuhause finden. Im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Pankow erstellte die Berliner Energieagentur (BEA) hierfür die Energiekonzepte.

FOTO: ADOBESTOCK/HAKABA
FOTO: ADOBESTOCK/HAKABA

Die Analyse der städte-baulichen Entwürfe und Energieangebote liefert Handlungsempfehlungen für eine CO2-reduzierte und dennoch wirtschaftliche Energieerzeugung.

Handlungsempfehlungen für eine CO2-reduzierte Energieerzeugung

Die BEA hat verschiedene Varianten für die Wärme-, und Stromversorgung der geplanten Quartiere hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit sowie nach ökologischen Gesichtspunkten untersucht. Darunter waren die Nutzung von Solarthermie und Photovoltaik, Abwasserwärme, Holzhackschnitzeln, oberflächennahe Geothermie sowie dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).

Auch unterschiedliche Energiestandards wie KfW-Effizienzhaus 55, 40 und 40+, die jeweils zu unterschiedlichen Energiebedarfen führen, wurden berücksichtigt.

Insgesamt geben die Grundkonzeptionen auch Aufschluss über zukünftige, energiebezogene Kalt- und Warmmieten, in Abhängigkeit des Baustandards und der Versorgungslösung.

Die Entwicklung von klimaneutralen Stadtquartieren gehört zu den Bausteinen des Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK) des Berliner Senates, das derzeit zur Beschlussfassung dem Abgeordnetenhaus vorliegt. Bis zum Jahr 2050 soll die Stadt klimaneutral werden.

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