Nachverdichtung der anderen Art

Innenausbau mit Holz erlaubt Umnutzung einer denkmalgeschützten Kirche

Im Ruhrgebiet wurde die katholische Saalkirche St. Marien profaniert und mittels vorproduzierter Holzbauelemente in ein Mehrparteiengebäude mit zwölf Wohneinheiten umgebaut.

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Chorraum mit neu eingezogener Brettstapel-Deckenebene. Bild: Derix-Gruppe
Chorraum mit neu eingezogener Brettstapel-Deckenebene. Bild: Derix-Gruppe

Die Krise der Institution Kirche in Deutschland spiegelt sich auch in deren Bauwerken wider. In diesen schwierigen Zeiten lässt ein Beispiel im Ruhrgebiet aufhorchen. Das Ruhrbistum Essen, die katholische Pfarr- und Kirchengemeinde St. Marien und das Landesdenkmalamt realisierten, dass einzig ein bewusst initiierter Wandlungsprozess den Erhalt des Gotteshauses mittels einer sinngebenden Umnutzung sicherzustellen vermag. Bereits im Jahr 2008 waren die Schließung und Entweihung der seit 1989 unter Denkmalschutz stehenden Marienkirche erfolgt.

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Marc Lennartz

Marc Lennartz
Fachjournalist und Buchautor

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Artikel Innenausbau mit Holz erlaubt Umnutzung einer denkmalgeschützten Kirche
Seite 38 bis 40
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