Forschungsprojekt „Share Economy in der Wohnungswirtschaft“
Für die Wohnungswirtschaft und die Gesellschaft insgesamt hat der ‚Sharing-Trend‘ positive Effekte: Nachbarschaften vor Ort werden durch gemeinsame Aktivitäten gestärkt und bezahlbares Wohnen insbesondere für einkommensschwache Haushalte unterstützt“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, zum Ergebnisbericht „Share Economy in der Wohnungswirtschaft“ auf Basis einer Befragung von rund 2.000 Wohnungsunternehmen.
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Nachhaltige Konsummodelle der Share Economy in der Wohnungswirtschaft“ (KoSEWo) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erforschen die Fachhochschule Erfurt und die Bergische Universität Wuppertal Entwicklungen, Potenziale und zukünftige Trends von Share-Economy Angeboten und Innovationsprozessen in der Wohnungswirtschaft. Dazu wurden im Frühjahr 2016 die in den Regionalverbänden des GdW organisierten Wohnungsunternehmen nach dem Ist-Zustand befragt. Die Ergebnisse der bundesweiten Online-Befragung wurden jetzt veröffentlicht.
Die Auswertung ergab, dass mit 71 Prozent ein hoher Anteil der befragten Wohnungsunternehmen Mieter- und Gemeinschaftsgärten sowie dazugehörige Infrastruktur anbietet. Relativ weit verbreitet sind mit gut 62 Prozent auch verschiedene Formen von Veranstaltungs- und Gemeinschaftsräumen und gemeinschaftliche Wohnformen (51,7 Prozent) sowie innovative Mobilitätsangebote (51,1 Prozent) wie E-Car-Sharing oder E-Bike-Verleih.
Das Teilen spricht nicht nur jüngere Zielgruppen an. Laut Aussagen der Wohnungsunternehmen richten sich die Angebote in den Quartieren vermehrt an ältere Bewohner und Familien. Insbesondere einkommensschwache Haushalte können durch entsprechende Angebote die eigenen Kosten reduzieren.
Den vollständigen Ergebnisbericht finden Sie hier (PDF, 89 Seiten)











