GEWOBA in Bremen ermöglicht neue Form des gemeinschaftlichen Wohnens

In Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern entwickelte die GEWOBA das in Bremen einzigartige Wohnprojekt mit Modellcharakter: Menschen, egal ob jung oder alt, alleinstehend oder verheiratet, mit oder ohne Beeinträchtigung werden als Hausgemeinschaft eine neue Form des nachbarschaftlichen Wohnens entwickeln, das auf Austausch und Unterstützung ausgerichtet ist.

FOTO: GEWOBA
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Unter dem Gruppennamen „BuLe“ (Buntes Leben) haben sich insgesamt zehn Personen zusammengefunden, die als Wohngruppe in die acht Wohnungen einziehen werden. So vielfältig die Gruppe ist, so vielseitig sind auch die geplanten Aktivitäten: Neben der Absicht der gegenseitigen Unterstützung im Alltag, stehen gemeinsames Gärtnern und Ausflüge, Handarbeitsnachmittage oder auch gemeinsame Grillabende auf dem Programm. Eine altersgemischte und auch sonst bunte Gruppe – vom Auszubildenden bis zum Rentner; Singles wie Paare – gestaltet sich hier aktiv ein neues, auf Gemeinschaft ausgerichtetes Zuhause. In zwei Wohnungen werden zudem Menschen mit Beeinträchtigung einziehen, die vom Martinsclub Bremen e. V. betreut werden.

Der Neubau in Holzhybridbauweise zeichnet sich durch zahlreiche Grundrissvarianten aus und orientiert sich ideal an den Bedürfnissen von Senioren, Familien oder Wohngruppen. In der Hinrich-Fehrs-Straße entstehen insgesamt acht barrierefreie und öffentlich geförderte Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen mit einer Wohnfläche von 45 bis 60 Quadratmetern. Bezugsfertig soll das Haus ab Februar 2017 sein.

Soziale Wohnraumförderung
Der Neubau ist mit Unterstützung des Bremer Wohnraumförderungsprogramms entstanden. Damit gemeinschaftliches Wohnen verschiedenen Bevölkerungsschichten ermöglicht werden kann, sind in diesem Projekt alle Wohnungen Teil der sozialen Wohnraumförderung. Somit ist gewährleistet, dass auch für Menschen mit einem geringeren Einkommen “Gemeinschaftliches Wohnen“ ermöglicht werden kann.

Partner der GEWOBA bei diesem Projekt sind der Martinsclub Bremen e. V. und die Koordinierungsstelle für Gemeinschaftliches Wohnen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr.

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