Mieten für Berliner Ein- und Zweifamilienhäuser steigen rasant
Hohe Renditeaussichten für Investoren
Für Investoren bietet das Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser zur Miete gute Renditeaussichten. Dieser Nischenmarkt ist äußerst prosperierend. Stagnierenden Kaufpreisen stehen steigende Mieten gegenüber. Die hohe Fluktuation sorgt dafür, dass die Mieten bei Neuabschlüssen dem Markt angepasst werden können – in der Regel nach oben. „Erste Investoren beginnen deshalb gerade damit, Ein- und Zweifamilienhäuser in guten Berliner Lagen zu kaufen, um sie dann weiterzuvermieten“, sagt Habath, „und auch Besitzer von Eigenheimen haben den Trend erkannt und vermieten ihre Häuser lieber, statt sie zu niedrigen Marktpreise zu verkaufen.“ Durch diese Entwicklung ist mittel- bis langfristig eine Sogwirkung auf die Kaufpreise von Ein- und Zweifamilienhäusern denkbar, die dann nach langen Jahren der Stagnation steigen könnten.
Die Renditen liegen über denen von Eigentumswohnungen. So werden bei Wohnungen in den Innenstadtbezirken, die im Fokus der Investoren liegen, Renditen von rund drei bis vier Prozent erzielt. Demgegenüber zeigen Ein- und Zweifamilienhäuser in den Stadtrandlagen Renditen von rund vier bis fünf Prozent. Besonders im Ostteil der Stadt, wo die Kaufpreise deutlich unter denen im Westteil liegen, wird Rendite großgeschrieben: Ein niedriges Kaufpreisniveau trifft hier auf ein vergleichsweise hohes Mietniveau.











