Neue Wohnungen notwendig

Eine Analyse des BBSR bestätigt die aktuelle wohnungspolitische Debatte: In Ballungsgebieten und Uni-Städten sind die Wohnungsmärkte angespannt. Mehr Neubau ist erforderlich, um Mieten zu dämpfen.

Vor allem Eigentumswohnungen werden gebaut: Das trägt nicht zur Entspannung bei. Foto: KfW/Thomas Klewar
Vor allem Eigentumswohnungen werden gebaut: Das trägt nicht zur Entspannung bei. Foto: KfW/Thomas Klewar

Die Ergebnisse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung in der Übersicht:

Bevölkerungszuwächse in den Großstädten, parallel zu einer Ausweitung der Pro-Kopf-Wohnfläche, führten in den letzten Jahren zu einer deutlich steigenden Wohnungsnachfrage.

Nach einem historischen Tiefpunkt im Jahr 2009 mit rund 160.000 Fertigstellungen befindet sich der Wohnungsbau wieder auf Wachstumskurs.

Der zunehmende Wohnungsneubau reicht aber noch nicht aus, die gestiegene Nachfrage zu decken.

Der Geschosswohnungsbau ist geprägt vom Bau von Eigentumswohnungen, die allerdings gegenwärtig überwiegend vermietet werden.

Der Anteil des Wohnungsneubaus im unteren Preissegment ist noch gering. Angesichts auslaufender Bindungen muss die Zahl der im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung geförderten Mietwohnungen deutlich erhöht werden.

Steigende Mieten reflektieren die Anspannungen auf den regionalen Mietwohnungsmärkten und führen zu Versorgungsproblemen insbesondere für einkommensschwächere Haushalte.

Mehr Wohnungsneubau ist erforderlich. BBSR-Prognosen gehen von einem Neubaubedarf von mindestens 1 Mio. Wohnungen in vier Jahren aus.

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