Fast fünf Jahre hat die Modernisierung gedauert
Vor knapp fünf Jahren seien die Arbeiten gestartet worden – seit Kurzem profitierten alle Quartiersbewohner von einer zeitgemäßen Energieversorgung, hochwertigen Ausstattung und neuen Außenanlagen. Im November 2020 ging es in den Bereichen Gruwellstraße und Ubinckstraße los. Dort hat das Unternehmen nach eigenen Angaben sukzessive 60 Wohnungen in zwölf Mehrfamilienhäusern umfassend erneuert. Seit der kürzlich erfolgten Fertigstellung leuchteten nicht nur die Hausfassaden in frischen und modernen Farben – auch in den Wohnungen und an den Gebäuden sorgten viele Maßnahmen für mehr Komfort und eine optimierte Energiebilanz: Sämtliche Fassaden und Decken (Keller, Obergeschoss) wurden wärmegedämmt, neue Fenster eingebaut und die Dächer erneuert. Die alten Heizungsanlagen wurden gegen moderne Modelle ausgetauscht.
Balkonien ist größer geworden
An allen Häusern wurden die alten gegen neue, großzügige Balkone ausgetauscht. In allen Wohnungen ohne Balkon wurden diese erstmals angebaut, sodass nun alle Bewohner der zwölf Gebäude davon profitieren können. Ebenfalls neu sind sämtliche Rollläden und Haustüren. Abschließend wurde das Wohnumfeld verschönert.
Erstmals Wärmepumpen auf Flachdächern platziert
Rund zwei Jahre später, im November 2022, startete parallel zu den bereits laufenden Arbeiten der nächste Bauabschnitt. In den Bereichen Im Karrenberg, Speckacker und Waneckerweg wurden weitere zwölf Mehrfamilienhäuser mit 96 Wohnungen energetisch modernisiert. Zusätzlich zur Wärmedämmung wurden auf allen Flachdächern Photovoltaik-Anlagen installiert. Eine weitere Besonderheit dieses Bauabschnitts: Luft-Wasser-Wärmepumpen, die statt der alten Öl-Heizungen die klimafreundliche Energieversorgung sicherstellen, sind auf allen Gebäuden mit Flachdächern ebendort platziert worden.
So viel Geld wie nie zuvor für den Klimaschutz
Um den gesamten Bestand bis spätestens 2045 klimaneutral bewirtschaften zu können, investiere das Unternehmen so viel Geld wie nie zuvor in die energetische Modernisierung der Quartiere. Dabei scheue man sich auch nicht, neue Wege zu gehen. Das zeige die Tatsache, dass die Wärmepumpen bei einigen Gebäuden aus technischen, wirtschaftlichen und auch optischen Gründen erstmals in einem Vivawest-Quartier auf den Dächern installiert wurden.
Insgesamt bewirtschaftet Vivawest in Dortmund mehr als 9.600 Wohneinheiten, darunter gut 450 im Stadtteil Kirchderne.













