Investition in den Bestand

NHW bringt mehr als 1.400 Wohnungen auf Vordermann

08.08.2019

Hessens größtes Wohnungsunternehmen, die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt, investiert im Jahr 2019 rund 107 Millionen Euro in die Modernisierung und Instandhaltung ihrer Mietwohnungen.

Auf dem Baustellengerüst treffen sich einige Handwerker.
Ob Fassadenputz, Wärmedämmung oder Fenster: Es wird viel gewerkelt bei der Nassauischen Heimstätte | Wohnstadt. Foto: NHW Olaf Hermann

In den Bestand von rund 58.000 Wohnungen fließen regelmäßige Aufwendungen, um die  Wohnungen auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen und die Wohnqualität für die Mieter zu verbessern, teilte die Unternehmensführung mit.

Wärmedämmung, sanierte Bäder, neue Heizung

387 Wohnungen kommen sogar in den Genuss einer Vollmodernisierung. Dabei bekommen die Wohngebäude unter anderem eine energiesparende Wärmedämmung mit neuem Fassadenputz. Auch die oberste Geschoss- und die Kellerdecke werden gedämmt. Die Dacheindeckung wird erneuert, ebenso die Wohnungseingangstür, die Haustür, die Treppengeländer und die Fenster.

Viele Mieter können sich auch über sanierte und modern ausgestattete Bäder und Küchen freuen, hier wird auch die Elektroinstallation erneuert. In vielen Fällen werden zudem neue Vorstellbalkone montiert. Zusätzlich werden die Heizungsanlagen ausgetauscht. Gasbefeuerte Brennwertkessel versorgen die Bewohner zukünftig zentral mit Wärme und Warmwasser. Der Heizwärmebedarf lässt sich so um mehr als 50 Prozent senken, was sich auch im Geldbeutel der Mieter positiv bemerkbar macht.

Die Nassauische Heimstätte will statt der möglichen acht prozentigen Modernisierungsumlagen, nur bis zu sechs Prozent auf die Mieter umlegen.

Beitrag zum Klimaschutz

Neben Verbesserungen beim Wohnkomfort strebt die Unternehmensgruppe auch einen steigenden Beitrag zum Klimaschutz an. Ziel ist – analog zu den Bundes- und Landeszielen – ein nahezu CO2-neutraler Gebäudebestand im Jahr 2050. Die bereits 2018 modernisierten Wohneinheiten beispielsweise sparen jährlich 6.400 MWh Primärenergie ein und emittieren 1.500 Tonnen weniger CO2-Äquivalent. In den modernisierten Wohnungen wurden der CO2-Ausstoß demnach um rund 64 Prozent und der Primärenergieausstoß um rund 70 Prozent reduziert.

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel plant den Neubau von 4.900 zusätzlichen Wohnungen in den nächsten fünf Jahren. Rund 1,9 Milliarden Euro sollen bis 2023 in Neubau und Bestand investiert werden.

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