Sozialwohnungen für 23 Millionen modernisiert
Die Arbeiten an den achtgeschossigen Gebäuden aus den 1960er Jahren erfolgten im bewohnten Zustand und wurden in drei Bauabschnitte aufgeteilt. Neben der energetischen Ertüchtigung integrierte die FSB die Laubengänge in die Wohnfläche und erhöhte diese so um 1.200 m² auf 16.800 m². Mittels neuer, an der Außenfassade liegender Glasaufzüge ist heute die barrierefreie Erreichbarkeit der Wohnungen gewährleistet. Die Verbindung der Stahlkonstruktion mit den warmen Farben der gedämmten Außenfassade wertet die drei Baukörper auch optisch auf. Die bisherigen innenliegenden Aufzüge, die nur auf den „halben Etagen“ stoppten, wurden stillgelegt und durch gläserne, in die äußere Stahlkonstruktion integrierte Aufzugstürme ersetzt. Die Mieter erreichen ihre Wohnungen von nun an barrierefrei über die neuen Aufzüge mit Halt auf jeder „vollen Etage“.
Die energetische Modernisierung erfolgte gemäß EnEV 2007 und 2009 (Effizienzhaus 100). Der neue Standard wirkt sich positiv auf die Heizkosten aus. In der Badenweiler Straße 16 + 16a beispielsweise betrugen die Heizkosten vor der Modernisierung durchschnittlich 1,25 €/m². Die erste Abrechnung nach der Modernisierung ergab eine durchschnittliche Ersparnis von mehr als 50 %. Lediglich 56 Cent/m² wurden durchschnittlich an Heizkosten fällig.
Die durchschnittliche Kaltmiete für die mietpreisgeförderten Wohnungen lag bisher bei 2,76 €/m². Für die auf Neubaustandard sanierten Wohnungen beträgt die Miete jetzt 5,44 €/m². Damit liegt der Mietpreis immer noch unter der FSB-Durchschnittsmiete von 5,66 €/m² sowie unter der durchschnittlichen Mietspiegelmiete der Stadt Freiburg, die bei 7,53 €/m² liegt.
Foto: FSB











