Digitalisierung des Wohnens

Verbraucher sehen Smart Home skeptisch

Viele Verbraucher haben noch kein Interesse an Smart-Home-Technik oder große Bedenken. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online für die Mitmachkampagne „Mein Klimaschutz“ des Bundesumweltministeriums.

Mit digitalen Messgeräten, sogenannten Smart Metern, lässt sich der Energieverbrauch leicht ablesen. Das könnte helfen Energie zu sparen. FOTO: ADOBESTOCK/PIOTR ADAMOWICZ
Mit digitalen Messgeräten, sogenannten Smart Metern, lässt sich der Energieverbrauch leicht ablesen. Das könnte helfen Energie zu sparen. FOTO: ADOBESTOCK/PIOTR ADAMOWICZ

26 Prozent aller Befragten wollen demnach gar keine Smart-Home-Geräte nutzen. Bedenken gibt es vor allem wegen des Datenschutzes, fehlender Kompatibilität und zu hoher Kosten. Die Umfrage zeige, dass vielen Verbrauchern das Sparpotenzial durch Digitalisierung noch immer nicht bewusst sei. Vor allem beim Heizen könnten Smart-Home-Geräte helfen, die Kosten und den CO2-Ausstoß zu senken.

Sparpotenzial bei Nutzung von SmartHome-Technik

Wie groß das Sparpotenzial sei, verdeutliche das Beispiel eines durchschnittlichen Einfamilienhauses. Mit smarten Thermostaten an Heizkörpern ließen sich bei 110 Quadratmetern Wohnfläche im Schnitt etwa 135 Euro pro Jahr sparen und 450 Kilogramm CO2 vermeiden. Der Wechsel von herkömmlichen zu smarten Thermostaten rechnet sich in diesem Fall innerhalb von weniger als zwei Jahren. (Weitere Beispiele sind auf www.mein-klimaschutz.de/zu-hause zu finden).

Laut Umfrage ist es den Herstellern noch nicht gelungen, in Sachen Datenschutz zu überzeugen. Außerdem sehen viele Verbraucher kaum Möglichkeiten, um Geräte verschiedener Anbieter und in mehreren Bereichen des Haushalts zu kombinieren. Nur wenige nutzen zudem Fördermittel für die Digitalisierung ihres Zuhauses. An der Umfrage haben mehr als 1.400 Verbraucher teilgenommen. (Red.)

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