Esslingen bekommt Quartier mit angestrebter hundertprozentiger CO2-Neutralität
Auf der circa 26.500 Quadratmeter großen Fläche sollen bis zu 70 Prozent Wohnungen und 30 Prozent Gewerbe entstehen, genannt Lok.West. Geplant sind auf fünf Blocks verteilt rund 500 neue Wohnungen.
In den Gebäuden soll der Strombedarf zum Teil bis zu 80 Prozent aus eigener Produktion gedeckt werden: zum Beispiel mit Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern. Jeder Block wird sein eigenes individuelles Energiekonzept erhalten: In Béla überzeugt beispielsweise das Mieterstrommodell des Anbieters Polarstern, das eine zukunftsfähige Energieversorgung garantiert. Energie wird durch Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerke lokal erzeugt – die Mieter nutzen diese dann direkt. Das Modell bietet viele Vorteile und steigert den Immobilienwert: Für Mieter bedeutet es niedrigere und planbare Energiekosten sowie eine sichere Versorgung – für die Anleger eine zukunftsfähige Energieversorgung und eine Senkung der Mietnebenkosten.
Energie wird auch durch den Austausch von Kapazitäten innerhalb der Gebäude und darüber hinaus gespart. Die intelligente energetische Vernetzung – Stichwort „Smart City“ – umfasst die ganze Neue Weststadt und wird letztendlich auch mit den Energieversorgern der Stadt Esslingen verbunden sein. So wird Nachhaltigkeit in allen Bereichen implementiert – und Lebensqualität gesteigert.
Der erste Block des Esslinger Quartiers Lok.West soll Ende 2018 fertig gestellt sein. Das Projektvolumen umfasst nach Angaben der RVI 190 Millionen Euro.
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