Schnelles Bauen

Prototyp für serielles Bauen in Frankfurt-Riederwald

32 Mietwohnungen in Frankfurt sind früher fertig als geplant. Solch eine gute Nachricht möchte man öfter hören! Für den Prototyp der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte war in 2018 Richtfest. Demnächst ist der Neubau bezugsfertig.

Vier Wohnungen, 296qm Fläche bezahlbarer Wohnraum in Frankfurt: Die Prototypen für serielles Bauen der Unternehmensgruppe sind einige Wochen früher bezugsfertig als geplant. Foto: UGNHWS
Vier Wohnungen, 296qm Fläche bezahlbarer Wohnraum in Frankfurt: Die Prototypen für serielles Bauen der Unternehmensgruppe sind einige Wochen früher bezugsfertig als geplant. Foto: UGNHWS

Die 32 freifinanzierten Mietwohnungen in der Vatterstraße in Frankfurt-Riederwald ergänzen als sogenannte Satelliten die zwischen 2015 und 2017 modernisierten Bestandsbauten. Die frei finanzierten Neubauwohnungen werden zu einer durchschnittlichen Anfangsmiete von ca. 8,60 Euro pro qm angeboten. Zum Vergleich: Laut einer aktuellen Studie des unabhängigen Empirica-Instituts liegt der durchschnittliche Mietpreis für Neubauten in Frankfurt derzeit bei 14 Euro pro qm.

Die Neubauten in der Vatterstraße sind das Pilotprojekt der Unternehmensgruppe für standardisierte Ergänzungen zwischen bestehenden Häuserzeilen. „Serielles Bauen“ lautet das Stichwort für die acht identischen, in Massivbauweise errichteten dreigeschossigen Gebäude. Sie sind jeweils 296 qm groß und bestehen aus je vier Wohnungen, alle mit Terrasse oder Balkon. Mit jeweils zwei Zwei-Zimmer-Wohnungen (je 50 qm, barrierefrei erreichbar) sowie zwei größeren Maisonette-Wohnungen (je 98 qm, vier Zimmer) ergänzen sie den Bestand von 192 Wohnungen.

Die energieeffizienten Gebäude werden mit Heizung und Warmwasser über die modernisierten Anlagen in den Zeilengebäuden mitversorgt. 32 zusätzliche Stellplätze werden im Außenbereich untergebracht, der im Zuge der Quartiersentwicklung neu gestaltet und in Stand gesetzt wurde. Zwei dieser Parkplätze werden im Rahmen der nachhaltigen Mobilitätsstrategie mit einer Wallbox als Ladestation für E-Mobile ausgestattet.

Die Gesamtkosten werden vermutlich leicht unter den ursprünglich kalkulierten rund 6,1 Millionen Euro liegen.

Weiterführende Links:
www.naheimst.de

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