Fassadenschutz mit Farbe

Außenwandbeschichtung schützt vor Algen- und Moosbewuchs

31.08.2017

Eine gute Fassadenbeschichtung trägt zum Werterhalt von Gebäuden bei. Diesen Leitsatz verfolgte auch die Wohnungsgesellschaft Raschau bei einem Sanierungsprojekt in Raschau-Markersbach (Sachsen).

An der Fassade zeichneten sich vor der Sanierung deutlich die Dübellöcher ab (Bild links). Der neue Farbanstrick (Bild rechts) verleiht der Fassaden der Wohnanlage Raschau neue Farbfrische. FOTOS: MAXIT

Dank der Fassadenfarbe „maxit Solaren“ ließen sich an einer Wohnanlage die aufgetretenen Dübelabzeichnungen eines vor rund 20 Jahren montierten Wärmedämm-Verbundsystems (WDVS) dauerhaft beseitigen.

Der Erfolg der aufgebrachten Fassadenbeschichtung beruht auf einer Kombination aus Siliconharzemulsion und mikrofeinen Hohlglaskügelchen. Sie trägt neben dem Abperlen von Regen und Schmutz zur gleichmäßigen Temperatur- und Feuchtigkeitsverteilung auf der Fassade bei. So ist die gesamte Fläche optimal vor Algen- und Moosbewuchs geschützt. Darüber hinaus können mit dieser speziellen Beschichtung kleine Haarrisse in der Putzschicht dauerhaft von unten nach oben aufgefüllt und verschlossen werden.

Wohnanlage der 50er Jahre

Die Wohnungsgesellschaft Raschau betreut circa 1.000 Wohneinheiten in der Region. Dazu gehört unter anderem eine Siedlung aus den 50er Jahren mit zweigeschossigen Wohngebäuden in der Beethovenstraße in Raschau. Die Anzahl der Wohnungen beträgt je nach Gebäudeblock durchschnittlich 11 bis 18 Wohneinheiten.

In den 90er Jahren erfolgte eine sukzessive Grundsanierung der einzelnen Gebäude. Vor allem sollte der bauliche Wärmschutz verbessert werden. So wurden die 24 Zentimeter dicken Ziegel-Außenwände mit einem acht Zentimeter starken Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) bestehend aus verdübelten Styropor-Dämmplatten versehen. Anschließend erhielten die Außenwände eine Beschichtung aus dünnlagigem Reibeputz. Dieser wies nach einigen Jahren in manchen Fassadenbereichen jedoch eine starke Algenbildung auf.

Effektiver Schutz durch Farbe mit Mikrokügelchen

Nach unbefriedigenden Versuchen mit anderen Farbprodukten konnte schließlich mit der Fassadenfarbe „maxit Solaren“ eine wirksame Problemlösung gefunden werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fassadenfarben geht man hier völlig neue Wege zum Schutz vor Algenbildung. Ganz bewusst kommen keine unverkapselten Algizide und Fungizide zum Einsatz, die nach relativ kurzer Zeit von Niederschlägen ausgewaschen werden und die Umwelt belasten. Stattdessen setzen die Entwickler der maxit-Gruppe (Azendorf/Krölpa) bei der Funktionsbeschichtung „maxit Solaren“ auf die physikalischen Eigenschaften mikroskopisch kleiner Hohlglaskügelchen. In Verbindung mit der Siliconharzemulsion sorgt die Beschichtung für eine besonders glatte Oberfläche, die Regentropfen und Schmutzpartikel abweist. Zugleich trägt die mikroporöse, diffusionsoffene Struktur zu einem ausgeglichenen Feuchtigkeitshaushalt der Fassade bei –  vergleichbar mit einer atmungsaktiven Multifunktionsjacke.

Bautafel:

Objektadresse: Beethovenstraße 1-15, 08352 Raschau-Markersbach
Auftraggeber Fassadensanierung: Wohnungsgesellschaft Raschau GmbH, Beethovenstraße 14, 08352 Raschau-Markersbach
Ausführung: Malerwerkstatt Lötzsch, August-Bebel Straße 2, 09456 Annaberg-Buchholz
Gewählte Fassadenfarbe: Außenwandfarbe „maxit Solaren“
Hersteller: maxit Baustoffwerke GmbH, Brandensteiner Weg 1, 07387 Krölpa

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Suchbegriffe: 50er JahreFassadenschutzSanierungWärmedämm-Verbundsysteme WDVS

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