Innovative Mietshäuser

Außergewöhnliches Wohnen (Teil 2)

Bereits im ersten Teil unserer Serie „Außergewöhnliches Wohnen“ haben wir eine Reihe spannende Objekte vorgestellt. Beispiele für ausgefallene Architektur oder ökologische Bauweise gibt es jedoch noch einige mehr. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Welt außergewöhnlicher Immobilien.

(Foto: berlinovo Studentenapartments in Holzhybridbauweise/Friedenhorster Str. Berlin-Lichtenberg (Bild: berlinovo)
(Foto: berlinovo Studentenapartments in Holzhybridbauweise/Friedenhorster Str. Berlin-Lichtenberg (Bild: berlinovo)

Mehrfamilienhaus in Hannover: Wenig Energie, viel Wärme

Objekt Nummer eins ist ein Mehrfamilienhaus mit 29 Eigentumswohnungen in Hannover Laatzen-Rethen. Das Besondere: Die Immobilie wird durch sechs in Kaskade geschaltete Luft-/Wasser-Wärmepumpen. Das bedeutet einen hohen Effizienzcharakter, niedrige Betriebskosten sowie einen geringen Energiebedarf. Die Immobilie verfügt über einen Energieausweis Klasse A+.

Studentenappartements in Berlin: Micro, Modul, Holzhybrid mit BIM

Unser zweites Objekt bietet 101 Studentenappartements mit 138 Wohnplätzen. Dabei handelt es sich um eine Holzhybrid-Konstruktion in der Friedenhorster Straße 10 in Berlin-Lichtenberg, die zur Berlinovo Grundstücksentwicklungs GmbH (BGG) gehört. Nach dem Spatenstich für das Neubauprojekt im Dezember 2018, sollen die Microappartements zum Wintersemester 2019/2020 fertig sein. Das Besondere an dem Projekt ist dabei nicht nur die Holzhybrid-Konstruktion, sondern auch die Verwendung der immer mehr an Bedeutung gewinnenden der Planungsmethode Building Information Modeling (BIM).

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Bereits in einem vorherigen Projekt konnte Berlinovo Bauweise und Planungsmethode ausprobieren. So entstanden in der Storkower Straße in Berlin Lichtenberg ebenfalls Microappartments in Holzhybrid-Bauweise mithilfe von BIM. Als vertrauensvoller Partner kümmerte sich auch bei diesem Projekt die Firma Brüninghoff GmbH um den Bau. Dank der hier ebenfalls angewandten Modulbauweise ging dieser schnell voran. Die Appartements zeichnen sich durch platzsparende Möblierung und eine hohe Flächeneffizienz aus. Auf gerade einmal 16 qm entstehen vollfunktionsfähige Microappartements zu günstigen Mietpreisen. Beide Projekte stellen „Studenten mit eher kleinerem Geldbeutel“ in den Fokus. 

Living Circle in Düsseldorf: Vom Bürokomplex zum Wohnhaus

Bei unserem dritten Projekt handelt es sich um das bisher größte Umnutzungsprojekt Deutschlands. Für das „Living Circle“ wurde ein leer stehendes Bürogebäude (das ehemalige Thyssen Trade Center) von den Architekten Konrath und Wennemar in 340 preiswerte Mietwohnungen, eine Kita sowie eine Einzelhandelsfläche umgeplant.

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Die BAUWERT CA Grafenberger Allee GmbH aus Berlin erhielt für diesen Umbau sogar den Deutschen Bauherrenpreis in der Kategorie „Umnutzung für das Wohnen“. Mit der Auszeichnung würdigte die Jury insbesondere den Mut der Bauherrin, einen so großen Bürokomplex mit eigenwilliger Formensprache und hoher Dichte zu Wohnungen umzubauen.

Cabinspacey: Start-up bietet viel Freiheit auf kleinem Raum

Ein Eigenheim mitten in der Stadt? Minimalistisch, aber trotzdem hochmodern geht es bei „cabinspacey“ zu. Das Start-up hat sich auf Minimalhäuser spezialisiert. Sie bieten alles was man zum „Wohnen“ benötigt auf 25 qm. Hergestellt werden die trendigen Häuser im Werk des Allgäuer Holzbauers Variohome Manufaktur. Die Minimalhäuser sind nicht nur platzsparend konzipiert, sondern glänzen auch mit nachhaltiger Bauweise. Die verwendeten Materialien sind in jeder Hinsicht langlebig. Eine Lebensdauer von 80 Jahren wird garantiert. Jetzt muss nur noch das richtige Plätzchen gefunden werden. Ein Ausstellungsmodell kann in Berlin besichtigt werden.

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Stendal: Altes Postgebäude, neues Wohnen

Aus Alt mach neu, war auch bei diesem Projekt das Motto. Ein Postgebäude in Stendal stand lange Zeit leer, bis ein neuer Eigentümer kam, um daraus Wohnungen zu machen. Tatsächlich wurde das Gebäude aus dem Gründerzeitstil von innen komplett saniert und bietet heute 17 Wohnungen. Das Gebäude von 1881 wurde sogar mit einem Fahrstuhl ausgestattet.

Weiterführende Links:
https://www.vermieter-ratgeber.de/zukunft-des-wohnens

Living Circle in Düsseldorf: Vom Bürokomplex zum Wohnhaus

Bei unserem dritten Projekt handelt es sich um das bisher größte Umnutzungsprojekt Deutschlands. Für das „Living Circle“ wurde ein leer stehendes Bürogebäude (das ehemalige Thyssen Trade Center) von den Architekten Konrath und Wennemar in 340 preiswerte Mietwohnungen, eine Kita sowie eine Einzelhandelsfläche umgeplant.

Die BAUWERT CA Grafenberger Allee GmbH aus Berlin erhielt für diesen Umbau sogar den Deutschen Bauherrenpreis in der Kategorie „Umnutzung für das Wohnen“. Mit der Auszeichnung würdigte die Jury insbesondere den Mut der Bauherrin, einen so großen Bürokomplex mit eigenwilliger Formensprache und hoher Dichte zu Wohnungen umzubauen.

Cabinspacey: Start-up bietet viel Freiheit auf kleinem Raum

Ein Eigenheim mitten in der Stadt? Minimalistisch, aber trotzdem hochmodern geht es bei „cabinspacey“ zu. Das Start-up hat sich auf Minimalhäuser spezialisiert. Sie bieten alles was man zum „Wohnen“ benötigt auf 25 qm. Hergestellt werden die trendigen Häuser im Werk des Allgäuer Holzbauers Variohome Manufaktur. Die Minimalhäuser sind nicht nur platzsparend konzipiert, sondern glänzen auch mit nachhaltiger Bauweise. Die verwendeten Materialien sind in jeder Hinsicht langlebig. Eine Lebensdauer von 80 Jahren wird garantiert. Jetzt muss nur noch das richtige Plätzchen gefunden werden. Ein Ausstellungsmodell kann in Berlin besichtigt werden.

Stendal: Altes Postgebäude, neues Wohnen

Aus Alt mach neu, war auch bei diesem Projekt das Motto. Ein Postgebäude in Stendal stand lange Zeit leer, bis ein neuer Eigentümer kam, um daraus Wohnungen zu machen. Tatsächlich wurde das Gebäude aus dem Gründerzeitstil von innen komplett saniert und bietet heute 17 Wohnungen. Das Gebäude von 1881 wurde sogar mit einem Fahrstuhl ausgestattet.

Weiterführende Links:
https://www.vermieter-ratgeber.de/zukunft-des-wohnens

Endet ein Mietverhältnis und der Mieter zieht aus, entsteht oft im Nachhinein Streit über den Zustand der Wohnung. Stammt die Beschädigung wirklich vom Mieter oder wurde sie erst nach dem Auszug verursacht? Sind noch Schönheitsreparaturen auszuführen? Hat der...
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Sanierung des Bestands
Die Häuser in der Friedrich-Naumann-Straße 21-27 und Bismarckstraße 60 und 62 in Delitzsch (Sachsen) wurden umfangreich saniert. Die aktuelle Investition beträgt 1,98 Millionen Euro. Insbesondere...
Sofortmaßnahmen zum Klimaschutz der Wohnungswirtschaft
"Ein klimapolitisches Umdenken ist unausweichlich, sonst wird die Energiewende im Gebäudebereich zum sozialen Problemfall", sagte der Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und...
Aktuelles Urteil
In seinem aktuellen Urteil vom 7.2.2018 urteilte der Bundesgerichtshof mieterfreundlich: Den Nachweis für eine korrekte Betriebskostenabrechnung muss der Vermieter erbringen, wenn ein Mieter die...
Sozialer Wohnungsbau im Höhenflug
Die Berliner Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH hat einen schlüsselfertigen Wohnturm mit 142 Neubauwohnungen gekauft. Das Gebäude soll im Frühjahr 2019 bezugsfertig sein.
61 Wohnungen für Baugemeinschaften
Beim hochbaulichen Realisierungswettbewerb für das Baufeld 96 konnte das Architekturbüro LH Architekten, Landwehr Henke + Partner mbH, Hamburg, mit seinem Entwurf überzeugen. Der Altonaer Spar- und...
Neuer Architekturpreis
Im Rahmen des Wettbewerbs um den Architekturpreis „Wohnen für alle“ findet noch bis zum 9. September 2018 eine Ausstellung der eingereichten Arbeiten in Frankfurt am Main statt.