Bauhauptgewerbe und Gebäudetechnik vermelden positive Zahlen

01.03.2016

Im Bauhauptgewerbe setzt die Neubautätigkeit im Wohnungsbau weiter entscheidende Impulse. Seit fünf Jahren verzeichnet die Bauwirtschaft hier eine steigende Nachfrage. Auch die Unternehmen im Ausbaubereich sehen in 2015 und 2016 eine solide Auftragslage und auch die Sparte Gebäudetechnik vermeldet positive Zahlen: Die Trends zur Gebäudeenergieeffizienz und Modernisierung, wie der barrierefreien Badgestaltung, stützen die Auftragslage.

BILD: BVB

Im Bauhauptgewerbe setzt die Neubautätigkeit im Wohnungsbau weiter entscheidende Impulse. Seit fünf Jahren verzeichnet die Bauwirtschaft hier eine steigende Nachfrage. Dennoch werden immer noch zu wenige Wohnungen gebaut. Angesichts der demografischen Entwicklung, der Binnenwanderung in die Ballungsgebiete sowie dem Zuzug von Flüchtenden müssten 400.000 neue Wohnungen jedes Jahr auf den Markt kommen. "Nach 260.000 neuen Wohnungen in 2015 rechnen wir mit rund 290.000 Wohnungen in diesem Jahr. Das sind immer mehr als 100.000 Wohnungen weniger als wir brauchen", so der Vorsitzende der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, Karl-Heinz Schneider.

Die Bauwirtschaft begrüßt den von der Bundesregierung aktuell vorgelegten Gesetzentwurf zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus.

In der Sparte Gebäudentechnik verzeichnet das Baugewerbe mit +3 % den höchsten Umsatzzuwachs in 2015. In 2016 wird mit einer Steigerung um 2,4 % auf fast 63 Mrd. EUR gerechnet.

Bauwirtschaft arbeitet an Lösungsansätzen für Integration von Geflüchteten
Der Vorsitzende Karl-Heinz Schneider erklärte in Zusammenhang mit der Aussicht auf das Jahr 2016:  "Das Handwerk hat traditionell eine hohe Integrationsleistung und so sehen wir auch in der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt eine Chance für die Branche. Gegenwärtig arbeiten wir an Lösungsansätzen, um Asylbewerber und Asylberechtigte beim Erwerb von Sprachkenntnissen und berufsfachlichen Fähigkeiten und Kenntnissen zu unterstützen. Dieses wird jedoch Geduld, Zeit und besonders staatliche Hilfestellung erfordern."

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