Beim Neu- oder Umbau an die Wohnraum-Luftqualität denken

10.07.2015

Je besser die Dämmungen und je dichter die Gebäudehüllen, umso wichtiger wird
die Kontrolle der Luftqualität in den Wohnräumen. In energiesparenden, zwangsläufig
luftdichten Gebäuden können Luftfeuchtigkeit, Gerüche, CO2 oder VOC
(flüchtige organische Verbindungen) höhere Konzentrationen erreichen. Die DIN
1946-6 fordert speziell in intensiv genutzten Wohnräumen zwingend eine Wohnraumlüftung.

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FOTO: RENSON

Eine kleine, preiswerte Anlage für Einfamilienhäuser oder Eigentumswohnungen bietet zum Beispiel die Firma Renson an. Das bedarfsgeführte Abluftgerät wird im Standard kombiniert mit Invisivent AKD Lüftungssystemen, die über den Fensterrahmen integriert, die Frischluftzufuhr sicherstellen. Sensorgesteuert sorgt die Healthbox auf diese Weise für die Entsorgung verschmutzter Luft und zugleich für eine kontinuierliche und schallgedämmte Frischluftzufuhr.

Vorteil dieser Lösung ist eine erhebliche Reduktion der zu verbauenden Luftkanäle, die intelligente sensorgesteuerte Elektronik und der Verzicht auf eine intensive und teure Wartung.

Kontrollierte Luft

Der Einbau einer Healthbox inklusive aller dafür erforderlichen Kanäle benötigt in einem
Bauprojekt in Montabaur (Huf Haus), bei dem 44 Wohneinheiten entstehen, etwa einen Tag. Und wenn die Anlage in Betrieb genommen wird, benötigt sie durchschnittlich
sieben Minuten um sich selbst zu kalibrieren. Mit vier voreingestellten Kennkurven
können die Bewohner ihren individuellen Bedarf beispielsweise bei Abwesenheit,
oder wenn Besuch kommt, regeln. Darüber hinaus kontrolliert die „Gesundheitsbox“
permanent die Luftqualität in den Räumen.

Renson im Internet

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