Buch: Berliner Mauer
Dieses Datum ist als „Tag des Mauerbaus“ in die Geschichte eingegangen. Heute, 24 Jahre nach dem Mauerfall, ist davon in Berlin – abgesehen von den wenigen, als Denkmal konservierten Resten – kaum noch etwas zu sehen.
Im Architekturführer Berliner Mauer von DOM publishers begeben sich Hans Wolfgang Hoffmann und Philipp Meuser auf die Suche noch vorhandenen Spuren. Sie erzählen anhand verschiedener Schauplätze und Einzelschicksale die Geschichte der Berliner Mauer in Text und Bild – eine Dokumentation des Alltags im Brennpunkt des Kalten Krieges und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme der Architektur.
Die Autoren schildern die stadtplanerischen Entscheidungen der DDR wie etwa die Gestaltung des sozialistischen Stadtzentrums Alexanderplatz und den Palast der Republik, oder die Umgestaltung vieler Orte nach der Wende.
Sie berichten nicht nur über die bekannten Schauplätze wie Brandenburger Tor, Checkpoint Charlie, Potsdamer Platz oder das Regierungsviertel am Spreebogen, sondern auch über kuriose oder politisch brisante Phänomene: so etwa der sogenannte Entenschnabel, ein schmaler, von der Mauer eingerahmter Streifen, oder das Springer-Hochhaus, das Ost-Berlin zu Reaktionen provozierte und einen baulichen Wettbewerb auslöste.
Das Buch endet mit der Mauergedenkstätte 1997 und den bereits 2001 fast vollständig verschwundenen Resten.
Berliner Mauer Architekturführer
Hans Wolfgang Hoffmann/Philipp Meuser; 135 × 240 mm; 176 Seiten; über 150 Abbildungen; Softcover 978-3-86922-294-3; Juli 2013; DOM publishers.
Preis: € 18,00











