Der Projektentwickler Buwog lässt ein Enemle mit dem Namen BUWOG SET 44 entstehen. Gebaut wird auf einem 6.000 m² großen Grundstück, auf dem sich die Geyer-Werke befanden. In der ältesten Filmfabrik Deutschlands wurden zahlreiche Filmklassiker produziert.
Die unter Denkmalschutz stehende Bausubstanz der ehemaligen Geyer-Werke bleibt bestehen. Für den Entwurf des Neubauvorhabens BUWOG SET 44 greift das Architekturbüro KSP Engel die Klinkerfassaden der Geyer-Werke auf und nimmt für die Fassadengestaltung der Neubauten die historische Industrie-Architektur als Ausgangspunkt. Der Projektname BUWOG SET 44 erinnert an die filmindustrielle Geschichte des Ortes sowie mit der Zahl 44 an den früheren Neuköllner Postzustellbezirk („1000 Berlin 44“).
Bereits Anfang des Jahres hat die BUWOG auf dem Areal 48 mietpreisgebundene Wohnungen für Menschen mit Wohnberechtigungsschein WBS in einem eigenen Bauabschnitt fertiggestellt und an die landeseigene Berliner Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE übergeben.
Single-Wohnungen und großzügige Familienwohnungen
Die Wohnungen mit 1 bis 4 Zimmer und 36 bis 131 m² Wohnfläche verfügen fast alle über Balkon, Loggia oder private Terrasse; 60 Prozent der Wohnungen werden barrierefrei errichtet. Die Blockrandbebauung aus sechs- und siebengeschossigen Gebäuden gruppiert sich um einen vielseitig bepflanzten Innenhof mit naturnahen Begegnungszonen und Spielbereichen. Ergänzend zu den Freiräumen im Innenhof werden zwei Dachflächen intensiv begrünt und teilweise für die Bewohnenden als gemeinschaftlich nutzbare Dachterrassen mit Sitzmöglichkeiten und Pflanzkübeln erschlossen.
Wohnungsmix: 1-Zimmer-Wohnungen 22 x, 2-Zimmer-Wohnungen 47 x, 2-Zimmer-Penthouse 2 x, 3-Zimmer-Wohnungen 21 x, 4-Zimmer-Wohnungen 58 x.
Durch die Versorgung über Fernwärme aus Sonnenenergie (Solarthermie) erfüllen alle Häuser die Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 55. Die Tiefgaragenplätze werden elektrisch so ausgestattet, dass Wallboxen für E-Mobilität schon mitgedacht sind. Es soll ein Regenwasser-Versickerungssystem geben.
Bautafel:
- Wohngebäude: 220–250 Wohnungen mit 25% preisgebundenem Wohnraum nach dem Berliner Baulandmodell
- Gewerbegebäude: 18–20 Gewerbeeinheiten
- Erhalt der denkmalgeschützten Gebäude
- Unterirdische Pkw-Stellplätze in der Tiefgarage
Konzept neues Leben am historischen Standort:
- Raum für kreative Unternehmen und neues Leben in historischen Mauern
- Entwicklung einer Mischnutzung aus Wohnen in den geplanten Neubauten sowie wohnverträglichem Gewerbe innerhalb der denkmalgeschützen Gebäude
- Um Räume frühzeitig zu beleben und Leerstände vorzubeugen, wurden Freiflächen zur Zwischennutzung an Musiker, Künstler und junge Start-ups vermittelt
- Derzeitige Nutzer werden in den Planungsprozess eingebunden
- Soziale Durchmischung durch Kombination von mietpreisgebundenen Mietwohnungen nach dem Berliner Baulandmodell sowie Eigentumswohnungen
- Erhalt des grünen Innenhofs als Erholungsraum und Treffpunkt für Bewohner, Nachbarschaft und Gewerbetreibende
- Kooperatives Zusammenarbeiten zwischen Bezirk und Bauträger
- Der Projektentwickler Buwog verfolgt das Ziel einer ganzheitlichen Entwicklung des Areals in enger Kooperation mit dem Bezirk und in Abstimmung mit den Nachbarn
Der Baustart für das Projekt BUWOG SET 44 ist für Oktober 2025 geplant, die Fertigstellung ab Herbst 2028 vorgesehen.
Quelle: Buwog
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