Das neue Competence Center Wohnungswirtschaft von Tele Columbus

27.10.2015

Das Angebot ist bestechend und einfach: Über die eigene Kopfstelle auf dem Dach einer größeren Wohnanlage werden via Glasfaser so viele TV-Programme wie gewünscht in die Wohnungen der Mieter und Wohneigentümer übertragen − Internet und Telefonie werden von einem lokalen Provider oder Breitbandnetz übernommen. Die Finanzierung für das neue FTTH-Netz auf der Netzebene 4 übernehmen Betreiber und die Wohnungs-/ Immobilieneigentümer.

Das neue Competence Center Wohnungswirtschaft von Tele Columbus
FOTO: TELE COLUMBUS AG

Mit diesem Konzept startete vor einigen Jahren der Anbieter BIG und entwickelte damit eine Alternative für die Wohnungswirtschaft und Immobilienverwalter, die ihre Fassaden „Schüssel-frei“ haben wollten. Für den Berliner Netzbetreiber Tele Columbus eine ideale Ergänzung zum eigenen Angebot für die Wohnungswirtschaft, als er das Mönchengladbacher Unternehmen im vergangenen Jahr übernahm.

Tele Columbus versorgt rund 2,8 Millionen Haushalte
Heute bereichert der Technologie- und Versorgungsansatz von BIG das Portfolio der Tele Columbus Gruppe, die als drittgrößter deutscher Kabelnetzbetreiber rund 2,8 Millionen angeschlossene Haushalte versorgt: Um die Spezialisten von BIG entstand in der Tele Columbus Niederlassung Ratingen ein eigenes Competence Center, das die Glasfaser-Kompetenz insbesondere auch für die Verbreitung von TV-Signalen permanent weiterentwickelt. „Wir habendas Konzept von BIG in unser Standardangebot für die Wohnungswirtschaft übernommen und können diese spezielle Lösung nun bedarfsgerecht einsetzen“, erklärt Stefan Beberweil, Chief Commercial Officer der Tele Columbus Gruppe den strategischen Ansatz. „Damit sind wir in der Lage, als Experte für Wohnungsunternehmen noch besser auf die besonderen Interessen unserer Partner einzugehen – gerade auch über die bestehende Netzinfrastruktur in unseren Kernregionen hinaus.“

Satelliten- und Kabel-Programme über ein Glasfaserkabel in jede Wohnung
Der Glasfaserausbau in Immobilien und Wohnungen ist der strategische Schlüssel für weitere Kooperationen mit der Wohnungswirtschaft. Hierzu nutzt Tele Columbus bundesweit das Know-how und die Ausbauempfehlungen des neu geschaffenen Competence Centers. Der Ausbau erfolgt dementsprechend leistungsstark und zukunftssicher in einer Fiber-to-the-home oder Fiber-to-the-building Struktur. Das Produktportfolio ist, so erklärt Tele Columbus Niederlassungsleiter Wolfgang Jäger, „einzigartig, da wir die Vorteile einer SAT-Direktversorgung (Fremdsprachenprogramme) mit den klassischen Programmbouquets eines Kabelnetzbetreibers (CATV) kombinieren – und parallel neben einem leistungsstarken Internet- und Telefonieangebot über modernisierte Universal-Koax- oder Glasfasernetze bereitstellen. Mit weniger muss sich ein Wohnungsunternehmen nicht zufrieden geben – wir bringen die Glasfaser zum Leuchten!“

In den angeschlossenen Wohnungen installiert Tele Columbus eine 4-Loch-Multimediadose, über die alle Endgeräte angeschlossen werden können. Damit kann die Gruppe künftig als Universal-TV-Anbieter auftreten. Für die Mieter gibt es kein „falsches“ TV-Signal mehr, und Internet kann direkt über eine an die Dose angeschlossene Fritz!Box empfangen werden. Alle Dienste liegen direkt an der Multimediadose an. Niederlassungsleiter Wolfgang Jäger: „Wir wollen das Universalnetz bauen und keine proprietären Lösungen anbieten.“ Zum Angebot gehören alle SAT- und Kabel-TV-Programme, TV-Bouquets, Pay-TV, HDTV oder Fremdsprachenkanäle – und wenn absehbar TV-Endgeräte und Modems mit Glasfasereingang auf den Markt kommen, können Kunden und Mieter ihre Geräte ohne Umwege über den optischen Eingang direkt an die Multimediadose anschließen. Dazu bietet das Unternehmen leistungsstarke Dienste für Internet und Telefonie – nach Möglichkeit über die Tele Columbus eigene IP-Plattform, aber wo dies nicht möglich ist auch über zuverlässige Partner.

Immobilienverwalter vom Konzept überzeugt
Insbesondere in der westdeutschen Heimat des Competence Centers bietet die Einheit ein stark wachsendes Standbein – und eine Alternative zu den klassischen Versorgungsstandards der großen Kabelnetzbetreiber. In Stuttgart-Leonberg beispielsweise überzeugte das Konzept die Heß & Wapler Immobilienverwaltung, die eine zukunftsfähige Modernisierung ihrer in die Jahre gekommenen NE 4-Hausnetze suchte. Der entscheidende Unterschied zu anderen Angeboten und auch das ausschlaggebende Argument, den Modernisierungsauftrag an die Tele Columbus Gruppe zu vergeben, war der offene freie Programmzugang zum Satellit aus dem Hausnetz. Auf dem Dach wurde eine Sat-Empfangsanlage für derzeit 4, später 5 Satellitenpositionen installiert. Damit sind nun fast alle Programmwünsche der sich aus vielen Nationalitäten zusammenfindenden Mieterschaft möglich. Mit dem Glasfasernetz sind außerdem auch künftige wohnungswirtschaftlichen Dienste möglich: Smart Metering, telemedizinische Dienste oder vernetztes Wohnen können jederzeit auf der leistungsstarken Infrastruktur aufgesetzt werden.

Die von Heß & Wapler verwalteten Wohnungen gehören zu den prägenden älteren Hochhäusern in Leonberg. Die Installation eines Glasfasernetzes bot sich in der aus Beton gebauten Immobilie an, da es kein vorhandenes Leerrohrnetz gab und man die damit notwendigen Bohrungen und Stemmarbeiten den Mietern nicht zumuten wollte. Das Gebäude ist 40 Jahre alt, die frühere Koax-Verkabelung in Baumstruktur wurde in die Wände einbetoniert. Auch um den baulichen Aufwand für die Bewohner verträglich zu halten und nicht mit dem Bohrhammer anzurücken, war ein Glasfaserausbau die beste Lösung für die Modernisierung. So entwickelte das Competence Center von Tele Columbus ein Konzept, über die vorhandenen Telefonleerrohre die Glasfasern einzuziehen.
Damit haben Immobilienunternehmen und Netzbetreiber den selbst gestellten Anspruch, ein offenes System für den Multimediaempfang zu installieren, erfüllt. Mit den eigenen Erfahrungen will Heß & Wapler nun prüfen, ob auch andere von der Immobilienverwaltung betreute Bestände mit dem Konzept des Tele Columbus Competence Centers modernisiert werden können. Und auch für Tele Columbus ist der strategische Plan laut Stefan Beberweil aufgegangen: „Die technischen Plattformen wachsen in der konvergenten, digitalen Welt immer weiter zusammen. Unser Ziel ist es, dem Kunden Technologie-unabhängig das für ihn beste Angebot und den vielfältigsten Content zu liefern – egal ob per Kabel, per Sat oder künftig auch per IP.“

Quelle: Tele Columbus AG

Kontakt: Tele Columbus AG, Goslarer Ufer 39, 10589 Berlin, Tel. 030 3388-1150, E-Mail: wohnungswirtschaft@telecolumbus.de, www.telecolumbus.de

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