Glasfaserversorgung für 7.500 Wohnungen der Hilfswerk-Siedlung

Die Hilfswerk-Siedlung GmbH modernisiert das Telekommunikationsnetz in nahezu ihrem gesamten Wohnungsbestand - das sind rund 6.000 Wohnungen. Das Immobilienunternehmen der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat nicht nur den Vertrag  mit dem bisherigen Versorger verlängert, es wurde auch eine Vollglasfaserversorgung (FTTH) aller Wohnungen vereinbart.

Vertragsunterzeichnung für die Glasfaserversorgung für 7.500 Wohnungen der Hilfswerk-Siedlung GmbH: Dorit Brauns, stellvertretende Geschäftsführerin, und Philipp Knauer, Abteilungsleiter Hausbewirtschaftung der HWS sowie Sandra Behnert und Carsten Planert von Tele Columbus.
Vertragsunterzeichnung für die Glasfaserversorgung für 7.500 Wohnungen der Hilfswerk-Siedlung GmbH: Dorit Brauns, stellvertretende Geschäftsführerin, und Philipp Knauer, Abteilungsleiter Hausbewirtschaftung der HWS sowie Sandra Behnert und Carsten Planert von Tele Columbus.

Bereits jetzt nutzen Mieterinnen und Mieter Internetanschlüsse mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1.000 Mbit/s an. Auf Glasfaserbasis kann dies bei künftigem Bedarf an noch schnelleren Gigabitanschlüssen problemlos erweitert werden. Auch bei weiter steigender Internet-Nutzung will der Telekommunikationsanbieter Pyur (Tele Columbus) die Nutzeransprüche durch die Glasfaseranbindung für jede Wohnung erfüllen.

Tele Columbus ermöglicht dabei auch anderen Anbietern die Nutzung von Leitungen seines Glasfasernetzes. Durch das Open-Access-Modell sind keine zusätzlichen Bau- und Verlegearbeiten erforderlich, falls weitere Telekommunikationsunternehmen in die Versorgung der Gebäude einsteigen möchten

Die Netzmodernisierung im Wohnungsbestand der Hilfswerk-Siedlung GmbH soll bis 2029 abgeschlossen sein.

Veränderungen im Fernseh-Bereich

Entsprechend gesetzlicher Vorgaben werden die Gebühren für den Fernsehanschluss ab 1. Juni nicht mehr über die Betriebskostenabrechnung erhoben, sondern auf Basis von Einzelverträgen. Die Hilfswerk-Siedlung GmbH und Pyur haben abgesprochen, dass die Umstellung für die Mieterinnen und Mieter einfach und ohne Unterbrechung der TV-Signalversorgung vor sich gehen wird. Die Mieter:innen sollen rechtzeitig informiert werden. Sie haben aber das Recht, einen Kabel-TV-Anbieter nach Wahl auszusuchen. Mit der Abschaffung des Nebenkostenprivileg können Mieter:innen auf andere Versorgungsarten umsteigen.

Quelle: Tele Columbus AG

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